Dienstag, 17. März 2015

Was heilt hier? Erkennen und Lieben

 
 

Liebes Herz,

dies ist meine ganz persönliche Genesungsgeschichte. Sie ist gerade geschehen und zeigt auch die Qualität dieser Zeit.

Wie immer schreibe ich in einem respektvollen Du. Viel Freude und Inspiration beim Lesen.

Deine LilliCo

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So langsam tauche ich aus meinem Krankenbett wieder auf und genese.

Falls es Dich auch erwischt hat, sende ich Dir die lichtesten und herzlichsten Heilgrüße!

Jedes Kranksein ist auch ein Genesen auf anderen Ebenen, wenn wir es zu lassen können.

Meine Genesungswunde war "geliebt sein müssen" oder auch "gebraucht werden müssen".
Puh, das war ganz schön heftig, denn ich war ein "ungewolltes Kind".  Meine Mutter hat mich zur Welt gebracht, obwohl alle dagegen waren.
Selbst ihre Mutter hat jeden Abend gebetet, dass ich tot zur Welt komme ‐ und nicht nur sie; mein Vater, meine Schwester ebenso.  Und meine Mutter hatte mich geboren, damit sie später mal nicht alleine ist. Ich wurde also später noch gebraucht.
Da ist kein Groll oder so. Sie wussten es nicht besser und hatten ihre Gründe.

Aber in mir war noch immer der Wunsch – nein der Zwang, geliebt zu sein, gebraucht zu werden und willkommen zu sein.
Wahrscheinlich mache ich meine Arbeit auch aus diesem Grund. Ich verbinde mich mit der Energie des "Willkommens" und der Liebe ganz bewusst. Schon verrückt ...
Ja, und es gab und gibt in mir einen Drang nützlich zu sein, gebraucht zu werden. Klar, sonst wäre ich ja abgetrieben worden.
Verrückt, oder?
Natürlich ist meinem Verstand völlig klar, dass hier und jetzt keine Gefahr besteht, das Programm sitz jedoch viel tiefer. Es ist dem Verstand allein nicht zugänglich.
Erst wenn das Erkennen am richtigen Ort während des Fühlens stattfindet, befreit es und das innere Kind kann heilen.
Das Fühlen öffnet den Zugang zum Inneren Kind. Das Mitfühlen und die Liebe heilen es. Das Erkennen erlöst. "Ach, das ist ja alles schon vorbei. Jetzt brauche ich es nicht mehr."

Was mich aus dieser tiefen Gefühlsachterbahn während des Fiebers und des Fastens geholt hat war: Es ist nicht ihr Job, dich zu lieben. Das ist dein Job.

Ich lebe jetzt in einer Familie, die mich liebt und ich fühle auch die Liebe meiner Mutter; darum ging es nicht. Es ging darum, dass mich immer alle lieben und wertschätzen müssen, sonst muss ich sterben!! Das war ein sehr, sehr tief sitzender Irrtum, der in dieser Heilreise gehen durfte.
Dieser Satz: "Es ist nicht der Job von anderen, dich zu lieben, es ist DEIN Job!"ist vom Denken her natürlich völlig klar!

Es war ein inneren Anteil ‐ ein weinendes, verlassenes Kind, das Angst hatte. Im wahrsten Sinne des Wortes Todesangst.
Um diese Angst nicht fühlen zu müssen ‐ um leben zu können, ist es in die Manipulation und Forderung gegangen.

Danke, dass Du Dich gezeigt hast, meine Kleine!
Denn nur was sich zeigt, kann in die Heilung!
Du hast das sehr, sehr gut gemacht.
Ich liebe Dich!
Deine LilliCo

Von diesem inneren Platz der Dankbarkeit und Heilung sende ich Dir fröhliche und sonnige
Herzensgrüße!
Deine LilliCo!

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Danke Dir!