Donnerstag, 25. Juli 2019

Liebe Dein Leben! oder Alles, was Du brauchst, ist Liebe.


















Hallo, ich grüße Dich!

... vielleicht kennst Du das?
Hier gehts zum Podcast.

Es gibt Zeiten, da lauern Probleme und Schwierigkeiten, wohin man auch schaut.
Und gerade hast Du ein Problem gelöst, da überraschen Dich drei neue! Super!

Eine Zahlung kommt nicht an, eine Zusage wird nicht eingehalten, die Freundin wird kurz vorm Urlaub krank, der neue Job/Partner/Wohnung ist auch nicht besser als die/der alte...
Das Leben scheint gegen Dich zu sein.
Ich kann Dich beruhigen: Ist es nicht.

Wenn Du gerade in turbulenten Zeiten steckst, oder sogar ein Schicksalsschlag Dich erwischt hat, mach Dir das klar:
Es kommen auch wieder andere Zeiten! Das Leben liebt Dich! 

Und wer wirklich etwas will, findet Möglichkeiten. Wer etwas nicht will, findet Gründe.
Vielleicht will das Leben Dir nur zeigen, dass Du da etwas gar nicht wirklich willst?
Wer weiß?

Das Leben zu lieben, wenn alles fluppt, ist leicht.
Die wirkliche Herausforderung ist:
In der Liebe zu bleiben, wenn es mal wieder dicke kommt!
Und es gehört zum Leben dazu, dass es uns manchmal durchrüttelt.

Wenn Du in der Liebe bist, bist Du im Flow.


Warum ist es erstrebenswert, in der Liebe zu bleiben? Und was bedeutet das?
Und wenn Du im Flow bist, läßt Du Dich von Leben tragen.
Du erkennst, dass das, was da gerade passiert, Leben ist und was es mit Dir zu tun hat.
Du bist aufrichtig zu Dir und anderen.
Du spürst, was Du und auch was die Situation braucht.
Du handelst kraftvoll.
Du triffst gesunde Entscheidungen.
Du sprichst ein klares Ja oder auch Nein, was eben gerade stimmt.
Du löst Dich aus Situationen und von Menschen, die Dir nicht gut tun.
Du bist mitfühlend.

Wie kommst Du in die Liebe? 


Wenn Du mal nicht im Flow bist und das Leben ist grade wieder echt anstrengend - was dann?
Dann bist Du gegen etwas oder jemanden im Widerstand. Vielleicht ist da auch jemand im Widerstand zu Dir?
Mit dem Flow ist es genau wie mit der Liebe.
Frei nach Rumi: Es ist nicht Deine Aufgabe nach dem Flow zu suchen; sondern die Hindernisse, die Du dagegen aufgebaut hast.

Wenn Du wieder in die Liebe und damit in den FLOW kommen willst, frage Dich, was Deine Verantwortung an der Situation ist und was das genau bedeutet.
Frage dich, was Du tun kannst, damit Du lernst, was es hier zu lernen gibt, damit Du weitergehen kannst.

Warum?
Nun, das Leben ist sehr großzügig. Es wiederholt die Lektionen so lange für Dich, bis Du sie wirklich gelernt hast.



Leben bedeutet Veränderung.


... wir Menschen sind nicht gerade Meister darin, JA zu Veränderungen zusagen.

Solange wir nein sagen, tust halt weh.
Ich weiß, das klingt ein bisschen böse - es ist aber einfach wahr.
Wenn das Leben auf Veränderung steht und Du nein sagst, kämpfst Du gegen das Leben.
Rate mal, wer gewinnt...

Wenn Du aufhören willst, gegen das Leben zu kämpfen, sag einfach mal einen Tag lang innerlich zu allem "ja". Das ist ne tolle Erfahrung!

... Wenn Du Dir Unterstützung wünschst, komm doch zum Tempelabend am 7. August:
"Hingabe statt Kampf" - wir starten um 19.30 Uhr im Stimmsinn. 
Hier gehts zur Anmeldung.

Wenn Du noch mehr willst, ist das Selbstliebe-Wochenende Dein nächster Schritt in Richtung "erfülltes Leben"!

Neues vom Projekt "Liebe Deine Erde!"
Stell bitte Wasser für die Tiere raus und gib auch dem Stadtbaum ab und zu ein Schlückchen Wasser. Mehr dazu wieder unten (Klicke einfach auf das Bild) Du kannst Dir dort auch einen Zettel herunterladen um auch andere Menschen daran zu erinnern, den Pflanzen etwas Wasser zu geben.

Du hast noch Fragen? Super - ich liebe Fragen! Schick mir eine Mail - ich beantworte sie ab 7. August wieder!

Und jetzt geht es ab nach Mecklenburg Vorpommern zum Satori-Prozess - ab 7. August bin ich wieder da!
Für heute verabschiede ich mich von Dir mit ganz vielen
Herzgrüßen & Elfenglitzer°°
LilliCo 



Donnerstag, 20. Juni 2019

Wie Selbstliebe Dich zufriedener machen kann:



Selbstliebe ist im ersten Schritt die Wahrnehmung, was gerade in Dir ist.
Der zweite Schritt ist die Annahme oder auch Hingabe, an das, was Du gerade in Dir wahrnimmst.
In dem Moment, in dem Du das wirklich verstehst, löst sich oft eine Bedürftigkeit (z.B. nach Bestätigung im Aussen) vollkommen auf.
Das erhöht Deine Zufriedenheit mit Dir und dem Leben enorm.



... und wie sieht das ganz praktisch aus? Ein Beispiel aus meinem Alltag:

Ich habe da eine Kollegin, mit der ich an einem Projekt abreite, die immer alles weiß, aber selten umsetzt.
Das kennen wir in einem bestimmten Rahmen alle, denke ich.
Denn wenn wir alles umsetzen würden, was wir wissen, sähe die Erde sicher anders aus.
... und wie oft denke ich, oh, DAS musst Du in einem Newsletter unbedingt schreiben... und schwups ist es weg.

Okay, ich Denke, Du weißt, was ich meine.

Gut. Jedenfalls stand wieder ein Termin mit der Kollegin an und ich merkte, wie ich am Abend davor nicht einschlafen konnte.
Als ich wahrnahm, was in mir ist, kam meine Angst zum Vorschein, zu versagen.
Das überraschte mich. Wieso sollte ich versagen, wenn die Kollegin nicht in die Pötte kam?
Gut, das Projekt betrifft nicht nur sie und mich, es gibt da noch andere Menschen, die involviert sind.
"Übernehme ich da eine Verantwortung, die nicht mir gehört?"
... und ich hörte ein lautes JA in mir. 
Was macht das mit mir?
Ich fühle mich hilflos und ich schimpfe mit mir. "Du musst doch...! Das darfst Du nicht...!
Ah, das ist interessant, wenn ich mich hilflos fühle, beginne ich zu schimpfen. Interessant.
(Wieder was gelernt.)
Das alles ist dann Schritt eins: Wahrnehmen, was in mir ist.
In Schritt zwei geht es darum, sich an das hinzugeben, was ist - ganz bewusst:
Ja, ich übernehme da eine Verantwortung, die nicht mir gehört. Ich schimpfe mit mir und auch anderen, wenn ich mich hilflos fühle. Das ist okay. Das darf sein. (Denn es ist ja schon da!)
Ich hörte auf, mich gegen meine Hilflosigkeit zu wehren und fühlte sie einfach. (Das wunderbare ist ja, dass Gefühle nur 90 Sekunden im Körper bleiben, dann gehen sie wieder. Vorausgesetzt, dass wir sie nicht festhalten.)

In diesem innerlichen Bejahen und Fühlen, kam mir dann die Einsicht: ich muss mit ihr über dieses Thema sprechen.
Ganz aufrichtig, über die sachliche Ebene und auch über das, was es mit mir macht.

Diese Entscheidung hatte Kraft und war zutiefst liebevoll - mir und auch ihr gegenüber.
Schwups... war ich eingeschlafen.

Am nächsten Tag war ich schon etwas aufgeregt, ob ich liebevoll und sachlich bleiben kann.
Zu Anfang war es etwas holprig, aber dann lief es super. Ich war im Jetzt mit meiner Wahrnehmung und mit meinen Worten. Ich bin noch immer voller Freude und auch etwas stolz, dass unser Gespräch so gut verlief. Sie fühlte sich wahrgenommen und angenommen. Wir konnten gemeinsam darüber lachen!

Da wir den Termin zu zweit hatten, haben wir ihren "Saboteur" einfach mit an den Tisch gesetzt und gute Vereinbarungen getroffen, die im Moment gut funktionieren. Sie setzt das um, was wir neu vereinbart haben und ich kann alles gut bei ihr lassen. Mein Bedürfnis war, das Projekt gut voranzubringen. (Entwicklung)

Das macht mich im Moment sehr zufrieden.

Natürlich hängt die individuelle Zufriedenheit immer mit den eigenen Bedürfnissen zusammen, die sehr individuell sind.

UND: Bedürfnisse sind etwas völlig anderes, als Bedürftigkeit.
Bedürfnisse sind etwas zutiefst Natürliches und unterscheiden sich, je nach Mensch und Entwicklung erheblich.
Und es gibt Grundbedürfnisse, die alle Menschen mehr oder weniger ausgeprägt und nach Lebenssituation verspüren wie zum Beispiel Sicherheit, Zugehörigkeit, Erfüllung, Abwechslung, Erfolg, Macht oder eben auch persönliche Entwicklung, Gemeinschaft oder auch seinen Beitrag leisten ...

Bedürftigkeit ist etwas ganz anderes. Es ist ein starkes Gefühl, das in unsere Kindheit gehört und nicht durch uns selbst erfüllt werden kann.

Wenn Du also glaubst, dass nur andere Deine Bedürfnisse erfüllen können und Du keinen Einfluss darauf hast, wirst Du Dich eher bedürftig fühlen.

Dann darfst Du - wenn Du das willst - im besten Sinne erwachsen werden.
Du kannst lernen, Dich selbst aufrichtig zu lieben.
Du kannst lernen, wie Du aus der Bedürftigkeit erwachst und Deine Bedürfnisse wahrnimmst und sie kommunizierst oder selbst erfüllst.
Und ja, mit dieser Bedürftigkeit hängt oft auch das Gefühl zusammen, Opfer zu sein.

Was mir sehr am Herzen liegt ist, dass Selbstliebe immer auch unseren Nächsten betrifft.
Wie in meinem Beispiel oben, bedeutet Selbstliebe auch immer ein liebevolles Umgehen mit anderen.
Selbstliebe bleibt nicht beim ICH stehen, wie es beim Ego der Fall ist - Selbst-Liebe bezieht den Anderen und auch die Erde mit ein.
Das Ego will haben und sein und behalten.
Das Selbst ist vom Kern her Liebe - sie will sich in unserem Handeln und Sprechens erfahren und in die Welt hinausfliessen.

In diesem Sinne möchte ich Dich auf zwei Projekte aufmerksam machen:

Selbstliebe Wochenende am 21. + 22. September

und auf das Herzensprojekt, bei dem DU kostenfrei mitmachen kannst, wenn Dir unsere Erde am Herzen liegt: 


LiebeDeineErde!

Ich wünsche Dir einen wundervollen Juni!
Herzgrüße & Elfenglitzer zu Dir!

LilliCo

Donnerstag, 9. Mai 2019

Zu doof, die Welt zu retten?


In meinem Herzen bin schon immer eine Weltretterin! 
Und natürlich kenne ich den Spruch: 

"Wer mit 14 Die Welt nicht retten will, hat kein Herz und wer es mit 40 immer noch will, hat kein Hirn."

Jetzt mit Mitte 50 will ich mit Herz und Hirn unsere Welt retten.
Und ganz ehrlich, ich glaube, die Erde wird nicht untergehen.
Aber ich denke, dass die Welt der Menschen durchaus untergeht. Früher oder später.
Und wir haben es in der Hand, ob wir echt zu doof und zu bequem sind, diesen wundervollen Planeten mit allen seinen Bewohnern zu ehren und gut zu behandeln oder eben nicht.
Dann wird es wohl früher werden mit dem Aussterben der Menschen und vorher sterben dann noch viele andere Bewohner vor uns. 

Und ja, alles ist Veränderung: Das Leben, das Sein ... und vielleicht ist das sogar das Selbe... Wer weiß.

Neben dem WAS gibt es noch das WIE.
Wie wir leben.
Wie wir sterben.
Und vor allem, wie wir miteinander und der Welt umgehen.
In der letzten Zeit schaue ich mir populäre Foren wie Quarks an. Da fällt mir dann auf, dass sich erfreulich viele Menschen für Umwelt-Themen interessieren.
Und dann kommt in den Kommentaren ganz schnell der "Du-machst-nicht-genug-Hammer!", der "Fleischfresser-Hammer" oder der "Vegan-Terror-Hammer" geflogen.
Hui, habe ich da was nicht mitbekommen?
Gibt es da einen richtigen Weg, die Welt zu retten und alle anderen sind zu doof?
Oder ist es nicht viel doofer, sich gegenseitig verbal zu attackieren statt sich gegenseitig zu ermutigen?
Vielleicht ist es völlig okay, doof zu sein UND Die Welt zu retten?
Ich denke JA!
Denn kein Mensch kann alle Informationen verarbeiten und umsetzen.
Wenn JEDEr das macht, was er/sie kann, sind wir gemeinsam einen großen Schritt weiter!
Weniger Fleisch - mehr Pilze/Nüsse/Hülsenfrüchte/Tofu - wenn möglich bio oder öko. 
Weniger Milchprodukte - mehr Mandel- Nuss- Soja-Milch.
Weniger Auto - mehr Fahrrad, Bahn, zu Fuß.
Weniger Müll - mehr Mehrweg.
und so weiter ....

Meine Einladungen heißen:
Lass uns freundlich zueinander sein!
Lass uns Die Welt freundlich retten!
Lass uns eine Welt bauen, die nachhaltig, achtsam und freundlich ist!

Denn eins ist sicher: Die Veränderung kommt nicht, sie ist schon da.

Gib Deiner Komfortzone ein Küsschen und verabschiede Dich - jeden Tag ein bisschen mehr.
Dann kommt auch wieder mehr Abenteuer in Dein Leben!

Gestern Abend nahm ich am Welt-Retter-Webinar von Stephan Landsiedel https://www.landsiedel-seminare.de/weltretter/weltretter-webinare.html teil. 
Das ist total toll, was dieser Mann da aufbaut und ich werde das unterstützen!
UND aus meiner Sicht ist es Zeit, die Politik endlich zum Handeln aufzufordern! So wie es die Kinder gerade tun.
Einzelne können soo viel erreichen und umsetzen!
UND es wird immer Menschen und vor allem Unternehmen geben, die sich diesen Themen nicht stellen. 
DAS IST DANN AUFGABE DER POLITIK, GRÖßER ZU DENKEN UND ZU HANDELN.
Für ein Miteinander.
Für Bildung.
Für Achtsamkeit.
Für gemeinsame Entwicklung.
Lasst uns freundlich Die Welt der Menschen retten!
Habt einen schönen Tag!
LilliCo

Montag, 29. April 2019

Wie Mitgefühl Dein Leben verändern kann



Liebe Interessierte, Freunde und Weggefährten,

heute erzähle ich Dir eine kleine Begebenheit vom Wochenende, in der ich mal wieder fühlen und erkennen durfte, wie wichtig Achtsamkeit und Mitgefühl sind.

Es war am Sonntag, ich hatte ein interessantes Buch gelesen und sprach mit Guido, meinem Mann über eine Idee...
Plötzlich merkte ich: Ich war sauer auf meine Mann.
Ich hatte da so eine tolle Idee und er sitzt da und verschränkt die Arme und will mich nicht verstehen!

Ich fühlte mich abgelehnt und missverstanden.
Und machtlos.
Und hilflos.
Isoliert auch.
Dann wurde ich sauer - wütend, ein auch bisschen gnatzig.
Ich fühlte mich irgendwie unangenehm stachelig.
Die Liebe zwischen uns war für mich in diesem Moment nicht mehr spürbar.

Okay, in dem Moment, wo ich wahrnehme, was ist, komme ich wieder in meine Macht und kann meine Entscheidung treffen.
Das kannst Du übrigens auch, wenn Du willst.


Wie geht das?


Als Erstes, erlaube ich mir, mich genau so zu fühlen, wie ich mich gerade fühle, was anderes geht eben jetzt nicht. Punkt.
Das ist total wichtig! Damit nimmst Du Dich und Deine Gefühle ernst.
Dann fühle ich diese Gefühle ganz bewusst. Ich lasse sie da sein, gebe ihnen in mir Raum ohne zu urteilen.
Nach einer Weile wird mir dann ganz klar, dass ich mal gelernt, habe so zu reagieren. Natürlich weiß das mein Verstand vorher schon, aber diese Klarheit braucht eine andere Ebene, die nur durch das Fühlen erreicht werden kann.
Damals habe ich mich auch abgelehnt, missverstanden, machtlos, hilflos und isoliert gefühlt.
Diesem Teil in mir reiche ich die Hand und sage ihm meinen inneren Kraftsatz:"Das ist vorbei." 
Dann atmet in mir etwas auf. Besser - etwas läßt mich aufatmen.

Dann kann ich ganz klar sehen:
Ich weiß, dass mich mein Mann liebt, auch wenn ich es gerade in diesem Moment nicht fühlen kann. Und ich liebe ihn.
Ihm verdanke ich, dass ich gerade Mitgefühl mit mir üben konnte.

Erst wenn ich meine Emotionen geklärt habe, kann ich wirklich wahrnehmen, was der andere sagt.

Dann kann ich auch die Antwort zu der Frage hören: Was meinst Du dazu?
In diesem konkreten Fall war es tatsächlich Ablehnung, was mein Mann fühlte und dachte.
Also fragte ich nach, wo er beginnt anderer Meinung zu sein als ich, was er anders sieht.
Erst dann konnten wir klären, worum es tatsächlich ging.
Er lehnte aber nicht mich ab, er lehnte meine Idee ab, die ich nicht vollständig erklärt hatte.
Und er lehnte einen Inhalt meiner Erklärung ab, der sich auf seine Erfahrungen bezog.

Nachdem wir darüber sprachen, konnte ich die Idee - es ging übrigens um eine neue Technik bei Raucherentwöhnung - richtigstellen.
Und er konnte sich der Idee öffnen, auch wenn er ihr gegenüber noch skeptisch ist.

Ich kam aus meiner Isolation heraus, weil ich mit mir selbst mitfühlend war und mich für die Gefühle meines Gegenübers geöffnet habe.

Dabei geht es nicht um Mitleid. Auch das ist wichtig. 

Diese Art der Kommunikation - mitfühlend und aufrichtig -  funktioniert natürlich auch mit Kollegen, Freunden und Vorgesetzten.
Sobald Du Dich angegriffen oder unverstanden oder abgelehnt fühlst:
Nimm Deine Gefühle wahr.
Erlaube Dir selbst Deine Gefühle - wenn es für Dich besser ist, gehe erst mal aus der Situation.
Sei aufrichtig zu Dir, ob das Gefühl wirklich in die Situation oder in die Vergangenheit gehört.
Reiche dem inneren Teil, der sich angegriffen, unverstanden, abgelehnt oder sonst wie unangenehm fühlt, die Hand.
Sage ihm Deinen Kraftsatz. Wenn Du den noch nicht kennst, Probier aus: "Es ist vorbei!" - im Sinne, die alte Situation ist vergangen - vorbei.
Braucht der Teil noch was, um Dein Mitgefühl anzunehmen?
Wenn Du durchatmest, ist das ein Zeichen für Lösung.

Jetzt kannst Du sachlich an der Auseinandersetzung teilnehme und klar wahrnehmen, hören und sehen.
Wenn Du in Emotionen und Ablehnung verstrickt bist, ist das einfach nicht möglich.

Mitgefühl mit Dir selbst und Deiner Umwelt gibt Dir Deine Macht und Entscheidungsklarheit zurück.
Es ist die Basis für ein besseres Leben.

Mitgefühl verbindet Dich wieder mit Dir selbst und dem Leben.

Herzgrüße und Elfenglitzer zu Dir!
LilliCo




Samstag, 13. April 2019

Wir behandeln andere immer so, wie uns selbst.

Selbst-Liebe ... 

das klingt nach Ego, Narzissmus und Eso-Zeugs.

Ganz ehrlich - ich glaube, wir brauchen Liebe mehr als je zuvor.

Und Selbst-Liebe fängt da an, wo unsere Bequemlichkeit und Komfortzone endet.

Selbst-Liebe bedeutet, sich den unangenehmen Gefühlen und Ego-Seiten zuzuwenden.
Es bedeutet, freundlich zu sich selbst zu sein.

Wenn wir das lernen, lernen wir auch freundlich zu anderen zu sein; denn wir behandeln andere immer so, wie wir uns selbst behandeln.

In der letzten Woche las ich einen Artikel, in dem es darum ging, dass wir immer ignoranter werden gegenüber Menschen, denen es nicht gut geht.
Da gab es den Vorfall mit dem Mann, der im Eingang einer Sparkasse in Köln lag, er hatte einen Herzinfarkt und die Kunden der Sparkasse sind einfach über ihn hinweg gestiegen, ohne auch nur zu fragen, ob er Hilfe braucht. 
Ist das Angst, etwas falsch zu machen oder Desinteresse oder was ganz anderes?
Ich weiß es nicht.

Im Moment nehme ich viele Menschen wahr, die immer mehr bereit sind, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen - mit mehr oder weniger Erfolg - aber die Offenheit dafür steigt stetig.

Auf der anderen Seite nehme ich auch immer mehr Menschen wahr, denen alles total egal zu sein scheint, oder die sich durch die verantwortungsoffenen Menschen eher angegriffen fühlen. Gleichgültig, ob es sich um eine Debatte um Ernährung dreht oder um die Freitags-Streiks der Kinder und Jugendlichen.

Ich will da die Hand reichen und mich auf die Seite der Versöhnung stellen.
Weil ein "ich bin aber besser als Du, mit dem, was ich tue" nicht hilft sondern weiter trennt.

Unser Leben ist so komplex geworden, dass wir die Auswirkungen unseres Handelns gar nicht mehr absehen können. 
Natürlich brauchen wir ein verantwortliches Handeln, aber nicht jeder kann oder will das leisten. Was macht man dann? 

Aus meiner Sicht, dürfen wir alle das tun, was wir können und uns wertschätzen dafür.
Und wir müssen von der Politik fordern, das gleiche zu tun. Das ist ihr Job.
Wir dürfen über den eigenen Tellerrand sehen - mehr als je zuvor - denn wir sind soziale Wesen.

Darum stehe ich so sehr für Selbst-Liebe.

Wer lernt, sich selbst wirklich anzunehmen und seine negativen und mitunter auch gegensätzlichen Gefühle integriert, entwickelt sich ständig weiter.

Das ist eine Form des lebenslangen Lernens. 
Lebenslanges Lernen von Liebe.

Und dann kommt der Punkt, an dem Du merkst, es geht nicht nur um Dich. 
Es geht um uns alle: Es geht um Menschen, Tiere, Pflanzen - es geht um das ganze Sein auf dieser Erde. 

Das ist der Punkt, an dem Du etwas geben willst. 
Und zwar nicht mehr, um "wichtig" zu sein, oder bedeutend. 

Es wird ein inneres Bedürfnis, einen Dienst zu leisten, etwas Gutes zu tun. 
Von Innen heraus. Nächstenliebe - oder auch Nächsten-Freundlichkeit.

Das mag noch nicht immer vollkommen gelingen, es ist auf jeden Fall ein Anfang.

Die Welt braucht Freundlichkeit, Achtsamkeit und Selbst-Liebe, die auch den Anderen einbezieht.

Bist Du mit dabei, diese Welt ein Stück heller und freundlicher zu machen?

Wie wäre ein zufälliger Akt der Freundlichkeit? Quasi a random act of kindnes für eine freundlichere Welt?

Diese Bewegung gibt es tatsächlich: jeden Tag eine freundliche Tat.

Ich freue mich auf Dich und wünsche Dir einen freundlichen Tag!
Herzgrüße & Elfenglitzer zu Dir
LilliCo







Mittwoch, 27. März 2019

Schon wieder Selbstliebe?





Überall scheint sie präsent zu sein: Selbstliebe

Je mehr wir über ein Thema sprechen oder schreiben, um so dringender ist wohl das Bedürfnis danach, denn Selbstliebe ist zwar überall Thema aber wirklich gefühlt oder gelebt wird sie selten.

Selbstliebe in meinem Verständnis, beginnt mit dem interessierten Zuwenden zur eigenen Person:



Was fühle ich?
Was macht mich aus?
Was sind meine Bedürfnisse?
Wie Stille ich meine Bedürfnisse und will ich das auch so?

Allein dieser erste Schritt der Zuwendung aktiviert schon die Frage, ob man das denn auch wirklich darf, ohne gleich als egoistisch zu gelten.

Um ehrlich zu sein, wir sind alle egoistisch.
Von Geburt an. Das ist vollkommen normal.

Erst in unserer Entwicklung passen wir uns an die Bedürfnisse der Umwelt an.
Warum wir das tun? Um zu bekommen, was wir eigentlich wollen:
Aufmerksamkeit, Liebe, Zugehörigkeit, Zuwendung ...

Wenn wir den natürlichen Egoismus verneinen, sitzen wir in der Falle.

Denn wer will denn nicht egoistisch sein?
Genau, das Ego.
Und warum will es nicht egoistisch sein?
Weil es Angst hat, dann nicht geliebt zu werden.

Jetzt sind wir also mitten im Ego. 

Und das ist für diesen Moment vollkommen in Ordnung.

Selbstliebe muss also das Ego in den Prozess hineinnehmen und sich und es nicht abseits stellen.

Selbst-Liebe oder auch Selbstannahme beschäftigt sich vor allem mit den Aspekten und Anteilen, die in unangenehmen und schwierigen Emotionen gefangen sind, um sie zu befreien und zu integrieren.

Das ist im besten Sinne Entwicklung.

Diese Entwicklung führt dazu, das Leben aktiv mit zu gestalten.

Jetzt stellen sich diese Fragen:

Wer will ich sein?
Wie will ich mein Leben nutzen?
Was will durch mich in Die Welt?

In diesem Prozess wächst Du über Dich selbst hinaus und verbindest Dich mit Menschen, die auf einem ähnlichen Weg sind.

So, wie Du jetzt gerade.

Danke für Deine Zeit und Deine Aufmerksamkeit.

Herzgrüße & Elfenglitzer zu Dir!
LilliCo 

Freitag, 22. Februar 2019

3 Stufen zu Deiner Erfüllung

Ein erfülltes Leben führen - das wäre wunderbar, oder?

Klar, dass Erfüllung für jeden Menschen etwas anderes bedeutet.
Da spielen die eigene Geschichte, die persönlichen Bedürfnisse und auch die familiären Prägungen eine Rolle. 

Ich stamme aus einer tief zerrütteten Familie und bin zudem auch noch aus einer "Affäre" entstanden. Oh, Gott!
Kein einfacher Start in ein erfülltes Leben - aber geniale Voraussetzungen für das Erforschen von Erfüllung!

Für mich spielen Beziehungen eine wichtige Rolle. In erster Linie die Beziehung zu meinem Mann Guido, den Du vielleicht ja schon kennst. Aber das ist nicht wichtig. 
Das, was unsere Beziehung so erfüllend macht ist, dass Guido ebenso wie ich selbst bereit ist, zu wachsen und sich zu entwicklen. Das ist nicht immer einfach.
Wir kommen immer wieder an Punkte, an denen wir beide verletzlich sind und erkennen dürfen dann:
"Ahhh, dass ist gerade unsere Wachstumszone."  
Nur mit ihm kann ich mir meiner Projektionen bewusst werden und die alten Wunden heilen. 
Für mich gehören Respekt und Raum geben zu einer Erfüllenden Beziehung ebenso dazu, wie liebevolle Unterstützung und Verständnis. 

Ganz weit oben auf meiner Wertskala für eine erfüllende Beziehung stehen allerdings Vertrauen und Wahrhaftigkeit. 
Ich brauche das Vertrauen, meine Wahrheit sprechen zu können. Gerade weil ich durch meiner Geschichte immer wieder an eine Verlustangst komme; nur durch Offenheit und Zuwendung kann sie vollkommen heilen. 

Ja, meine Ehe ist für mich mein ganz besonderer Bewusstheits- und Entwicklungskatalysator. 
Genau das macht für mich meine Beziehung zu meinem Mann kraftvoll und stark und unterstützt mich, die Beziehung zu mir selbst zu klären und zu heilen.

Ich habe auf Facebook die Frage gestellt, was Erfüllung für die LeserInnen bedeutet.

Einige haben direkt geantwortet, ein paar mehr in persönlichen Nachrichten.

Eine Leserin schrieb, dass sie sich erfüllt fühlt, wenn das, was in ihr angelegt ist, gelebt wird. Also wenn sie ihr Potenzial lebt, fühlt sie sich erfüllt. Sie darf also die Samen zum Blühen bringen - wie wunderschön! 
Wie oft ist hier nicht nur das zum Blühen bringen, sondern das Bereiten des Beetes und das Hegen und Pflegen die Herausforderung der Erfüllung.

Eine andere schreibt: "Bewegt bleiben. Sich angesprochen fühlen vom Leben." Hier dürfte die Herausforderung sein, offen zu bleiben und auch im Kontakt mit dem Leben zu bleiben, wenn es gerade mal nicht spricht, die Leere willkommen zu heißen.

Wenn Du gerade auch diese Chance der Entwicklung und des Wachstums wahrnehmen möchtest, sind hier die
3 großen Stufen, 
die Dich auf Deinem Weg in die Erfüllung voranbringen.

Was brauchst Du, um ein erfülltes Leben zu führen? 

Woran würdest Du merken, dass Du Dich erfüllt fühlst? 

Woran merken  die Menschen, die Dir nahe sind, dass Du Dich erfüllt fühlst (ohne, dass Du es sagst)?

Das sind die drei Fragen, die nur Du beantworten kannst und die Dich in die Klarheit bringen. Nimm Dir Zeit, um sie zu beantworten. Es lohnt sich.

Denn entweder erkennst Du, dass Dein Leben erfüllt ist - GRATULIERE! -
oder Du merkst, dass Du da noch etwas oder jemand fehlt.


Was genau brauchst Du, um Dich in Deinem Leben in allen Bereichen erfüllt und glücklich und zufrieden zu fühlen?

(Nimm das Wort, das Dich am meisten anmacht.)

Schau Dir Deine Lebensbereiche an:
Beruf
Familie
Beziehung
Freunde
Paar-Zeit 
Ich-Zeit
Gesundheit für Körper, Geist und Seele
Freude

Stelle Dir Deine Lebensbereiche zusammen, die Du Dir für Deine Erfüllung brauchst.
In welchem Bereich gibt es offene Wünsche oder Bedürfnisse?
Vertraue Deinem Herzen!

Und dann geh für Deine Erfüllung!
Tue, was Dich erfüllt. Jeden Tag.
Nimm Dir die Zeit dafür.
Du bist es wert!


Begeistere Dich selbst für Dich und Dein Leben.
Gestalte es.
Geniesse es.
Und gib Dich immer wieder dem Leben hin. Vertraue und Handel!
Entwickle Deine Persönlichkeit in die Richtung, die Dich beglückt!
Was für ein Mensch willst Du sein?


Welche Potenziale warten in Dir darauf, dass sie endlich ins Leben dürfen?


Was macht der Satz mit Dir, wenn Du ihn laut aussprichst?
"Ich bin begeistert!"

Ich wünsche Dir noch einen begeisternden Februar und viel Freude beim Erforschen Deiner Erfüllung!  

Herzgrüße & Elfenglitzer zu Dir - 
Deine LilliCo

LilliCo.de