Montag, 18. Mai 2020

Wie es nach einem Meditations-Abend von LilliCo weitergehen kann... geschrieben von Guido Kensche

Am letzten Mittwoch nahm ich an einem Medi-Abend von LilliCo über Zoom teil. 

Trotz der räumlichen Trennung funktioniert das übrigens sehr gut.
Bereits beim Öffnen des Heilraums mit dem schamanischen Gebet erschien mir der Kolibri ganz plastisch vor Augen. 
Der Kolibri steht für die Ahnen – offensichtlich wollte sich hier etwas zeigen.

In der Einzelrunde erbat ich mir Hilfe und Unterstützung für meine anstehenden Projekte. 
Neben meinen ohnehin schon vielen Aufgaben habe ich noch einige Koordinationsaufgaben dazu bekommen. 
Gewohnt, am liebsten allein zu arbeiten und meine Probleme selbst zu lösen, muss ich ziemlich vieles jetzt neu lernen.

Zuständigkeiten für mir bisher fremde Systeme, wo ich fremde Hilfe brauche und ein neues Team, dass ich ausbilden und formen muss.. all das schwirrt mir im Kopf rum.

In der Meditation unter LilliCos Führung habe ich mich auf einer weiten Fläche stehen sehen, hinter mir habe ich meine Ahnen gespürt. 
Gespürt wie sie gespannt und interessiert auf mich geschaut haben. 
Ich drehte mich um, um mir die Ahnen zu betrachten. Ich konnte keine Gesichter erkennen, teilweise konnte ich verschwommen die Kleidung erkennen.

Zuerst waren nur die männlichen Ahnen zu sehen, wir holten dann aber alle Ahnen dazu.
Ich spürte das Wohlwollen und die Unterstützung meiner Ahnen. 
Ich hörte ein Murmeln, so als ob sie mir zuraunten, mich zu unterstützen. 
Ich spürte die Kraft meiner Ahnen durch mich durchfließen. Ich badete in der Kraft und Energie, meine Zuversicht die Aufgaben zu schaffen, wuchs und wuchs!


Wunderbar!

Am nächsten Morgen, früh um kurz nach sechs, noch beseelt von dem Treffen mit meinen Ahnen, fuhr ich auf einem meiner Fahrradstreifzüge durch mein Köln nach Ehrenfeld um Streetart zu fotografieren.

Ein Gedanke der mich bewegt, ist, ob meine Vorfahren gute Menschen waren. Was haben sie im dritten Reich gemacht oder im ersten Weltkrieg. Oder noch weiter zurück, was haben sie erlebt, an was haben sie geglaubt?

Ich weiß das alles nicht und habe keinen Grund, da was zu vermuten.

In meine Gedanken vertieft schau ich mir die Streetart an, sehe wie die Menschen heute mit der Krise umgehen.






Dann fällt mein Blick auf 2 Fotoalben, die mitten in dem Dreck liegen, wohl achtlos bei einer Wohnungsauflösung weggeschmissen und von unbekannten aus dem Müll geholt und hierhin gebracht. Vielleicht aus Interesse, vielleicht um sich zu belustigen.





Ich schaue das Album durch. 
Die Bilder sind teilweise mit Jahreszahlen versehen. 

Es sind Bilder aus den Jahren von 1933 bis 1937. Ich sehe normale Menschen, keine Uniformen, keine Soldaten. 
Einfach nur Menschen, die miteinander sind. 
Die Spaß miteinander hatten.



Ich spüre, wie ich in Frieden mit meinen Ahnen komme. 
Ich kann diese negativen Gedanken gehen lassen. 
Ich kann die Angst gehen lassen. 
Ich spüre im Rücken, wie ich mich aufrichte. Ich spüre die Kraft. 
Ich freue mich über dieses Geschenk!

Guido Kensche

Freitag, 27. März 2020

In drei Schritten Liebe üben.


"Liebe will dorthin, wo es gerade nicht leicht ist." 

Eckhart Tolle sagte einmal, dass es drei Möglichkeiten gibt, auf Gegebenheiten zu reagieren, die wir als unangenehm empfinden:

1. Die Situation verändern. 
2. Die Situation verlassen.
Wenn 1. und 2. nicht möglich sind, bleibt nur noch 
3. Die Situation annehmen.

Wobei 3. nicht meint, dass wir die Situation gut heißen müssen. 

Was ich hier mit Liebe meine, ist diese annehmende Haltung - das JA zu dem, was ist. 
Vor allem zu dem, was IN Dir ist. 

Wenn es also in Dir oder im Aussen eine Gegebenheit gibt, die Du über längere Zeit ablehnst, wird Dein Körper Dir das zeigen. In leichten Fällen sind es Verspannungen. Wenn die Ablehnung länger andauert, wirst Du Schmerzen wahrnehmen. 

Manchmal ist uns gar nicht bewusst, dass wir etwas ablehnen, aber unsere Schultern tun weh oder der Rücken. Dann lehnen wir einfach diesen Schmerz ab.
Was passiert dadurch?
Der Schmerz wird stärker.

Meine Empfehlungen kannst Du immer ausprobieren, aber bitte lasse jeden Schmerz, vor allem, wenn er länger anhält, von einer Ärztin/einem Arzt abklären!


I. Schritt ist ATMEN UND BEOBACHTEN.

Atme. Beobachte Deinen Atem. Wie weit kannst Du Deinen Atem spüren? Brustkorb?
Bauch? Hüfte? Kleiner Zeh? Nimm Dir ein paar Minuten Zeit, vielleicht verändert sich Deine Beobachtung?

II. ZUWENDUNG UND WAHRNEHMEN

Nimm bewusst einen tiefen Atemzug und geh mit Deiner Wahrnehmung in Deinen Körper. 
Wie fühlt sich Dein Bauch an? Weit oder eng? Starr oder beweglich kalt oder warm? Fest oder weich? Wie ist es mit Deinem Rücken....?  Deine Schultern .....? Dein Hals... Deinem Kopf? 
Wahrnehmen bedeutet forschend spüren und schauen - ohne Wertung wie gut oder schlecht.
Wenn Du werten musst, nimm es mit in die Wahrnehmung hinein.


III. ANNEHMEN
Scanne Deinen ganzen Körper, wie es ihm geht.
Wo fühlt es sich hart, angespannt oder einfach unangenehm an? Vielleicht sind da auch Schmerzen?

Fokussiere Dich auf den Bereich Deines Körpers, der gerade am stärksten angespannt oder hart ist oder schmerzt.

Frage Dich: Darf das so sein?
1. Die Antwort lautet NEIN: 
Nimm wahr, dass Du hier einen Widerstand hast. 
Frage Dich: Darf das so sein?
Falls die Antwort erneut NEIN lautet, wisse: Wer sich ein JA im Herzen wünscht, darf auch sei NEIN bejahen. 
Frage Dich erneut: Darf das so sein?
Fahre so fort, bis Du ein JA findest.  Dann gehts weiter mit:

2. Die Antwort lautet JA.
Beobachte den Zustand, zu dem Du ein JA hast und atme.
Es kann sein, dass sich der Zustand verändert. Es kann auch sein, dass er sich nicht verändert. Das ist nicht wichtig. 

Wie fühlst du Dich gerade?

Wenn du diese Übung korrekt gemacht hast, sollte sich Dein Gesamtempfinden mindestens etwas verbessert haben. Denn was sich verändert hat, ist Deine Haltung.
Du bist jetzt in einem JA! 
Ein JA fühlt sich immer anders an, als ein NEIN.

Wenn diese Verbesserung eingetreten ist, kannst du noch einen Schritt weitergehen:

Stelle Dir alle NEINS zu Deinem Widerstand vor UND wie sie zu JAS werden.

ABSCHLUSS:
Lass nun noch weiß-goldenes Licht überDir erscheinen und stell Dir vor, wie es auf Dich herab fließt.
Es fließt um Dich herum und in Dich hinein. Stell Dir vor, wie Dein ganzer Körper und Dein ganzes Energiefeld erfüllt sind von diesem Licht. 


Liebe ist ein zartes Pflänzchen und beginnt immer erst mal bei Dir selbst. Je häufiger Du diese annehmende Übung machst, um so kraftvoller wirkt sie und wirst Du.

An einem Punkt wird sich zeigen, was wirklich verändert werden will und kann.

Herzgrüße & Elfenglitzer°° 
LilliCo

www.LilliCo.de
Lifecoach & Transformations-Schamanin

Mittwoch, 22. Januar 2020

Lebst Du Deine Wahrheit oder einen Irrtum?


Wußtest Du, dass wer seine Wahrheit lebt, sich kraftoll, lebendig und erfüllt fühlt?  

Ja, natürlich braucht es eine gute Portion Mut dazu, aber dieses Gefühl der liebevollen Verbundenheit und Klarheit ist grandios. 
Wahrheit kann sogar heilen! 
Vielleicht kennst Du schon diesen inneren Ruf Deines Herzens nach der tiefen Wahrheit, die in ihm wohnt.
Sie will, dass Du sie findest, sie anhörst und lebst.
Und genau das bringt Dein Herz zum Singen: 
Deine innere Wahrheit finden und ins Leben bringen. 💖


Ich möchte Dir Mut machen, Deine innere Wahrheit in Deinem Herzen zu suchen. Vielleicht musst Du ein bisschen graben... Aber es lohnt sich - versprochen!

Meine innere Wahrheit war unter einem Berg von Nicht-Wahrheiten, Irrtümern und fauler Kompromisse verborgen, die ich angehäuft hatte, um dazuzugehören und irgendwie durchzukommen. Ich habe heftig geraucht und auch ganz gerne mal viel Alkohol getrunken, um den ganzen Schmerz nicht fühlen zu müssen, der sich unter diesem Haufen befand. Mitte der 90er habe ich angefangen aufzuräumen und den Berg abzutragen.
Mehr und mehr lebe ich meine Wahrheit und ich fühle die Klarheit und Lebendigkeit und die Erfüllung.
Bei diesen Ausgrabungsarbeiten habe ich viel gelernt und erfahren über mich, das Menschsein und das Leben.

Vielleicht ist auch Deine Wahrheit noch teilweise unter alten Irrtümern versteckt?

Irrtümer sind Gedanken und Geschichten, die wir für wahr halten. Vielleicht waren sie mal wahr, sind es aber nicht mehr. Tatsächlich verhindern sie, dass wir unsere tiefe innere Wahrheit wahrnehmen und ausdrücken.

Manchmal sind diese Irrtümer schwere "Familien-Wahrheiten", die wir bewusst oder unbewusst in unserer Kindheit übernommen haben. Das ist ganz natürlich.
Alle diese Irrtümer haben wir angenommen, weil sie mindestens einen Zweck erfüllen:
um mit einem Schmerz besser zurecht zukommen,
um dazu zu gehören oder
einfach weil, es bequem war ... oder noch ist.

Die bequemen Irrtümer liefern Dir Ausreden dafür, Dich nicht wirklich mit dem zu konfrontieren, was in Deiner Familie wirklich vorgeht und was das mit Dir zu tun hat. Du kannst natürlich das Wort Familie durch Arbeitsumfeld, Freundeskreis oder auch Welt ersetzen. Dieser Irrtum sagt Dir, dass es besser ist, nicht so viele Fragen zu stellen, nicht genau hinzuschauen und nicht aufzufallen. "Wer unbequem ist, wird ausgeschlossen." könnte der unbewusste Glaubenssatz dahinter lauten.
"Da kann man nix machen!" oder auch "Ich bin eben so, wie ich bin!" sind solche Bequemlichkeitswahrheiten.
Das Blöde an Bequemlichkeit ist aber, sie ist so wenig lebendig und erfüllend.
Wenn Du Dich und Dein Leben wirklich verändern willst, ist die Achtsamkeit gegenüber Deiner Bequemlichkeit ein guter Anfang. 
"Bequemlichkeit trägt Deine Lebendigkeit zu Grabe."

Übernommene Familien-Irrtümer sind da schon etwas kniffliger. Ein Beispiel darf ich von Guido, meinem Mann erzählen:
Guido konnte sich nicht so leicht von gewissen Dingen trennen. Er sammelt Schallplatten und selbst wenn er eine Platte doppelt hatte, war da eine Blockade, eine der beiden abzugeben. Irgendwann wurde ihm bewusst, dass er latent ein inneres Warten auf etwas fühlte, ohne auch nur die geringste Idee zu haben, worauf er da wartet.

In einer tiefen Trance-Arbeit erkannte er, dass es sich hier nicht um sein eigenes Warten handelte.
Es war das Warten seines Großvaters auf den älteren Bruder, der noch ganz kurz vor dem Ende des zweiten Weltkrieges sein Leben verlor.
Es war so, als würde der Bruder in dem Moment sterben, wenn der Großvater das Warten aufgibt.
Ein Irrtum war also: "Erst wenn ich aufhöre zu warten, ist er wirklich tot."
Das konnte der Großvater nicht zulassen, er musste seinem Bruder unbedingt noch die Bücher zeigen, die er gesammelt hatte. Es fühlte sich so an, als wollte der Großvater unbedingt den Respekt des Bruders durch diese gesammelten Bücher erringen. Der Tod machte dieses Bestreben zunichte. Also ging das Sammeln und Warten weiter.
Der zweite Irrtum war: "Wenn mein Bruder meine Büchersammlung sieht, wird er mich bewundern!"

Guido hatte das Sammeln und Warten (über seinen Vater) vom Großvater übernommen.
Was wirklich wahr ist:
Wer noch wartet, muss nicht trauern.
Wer nicht trauert, läßt nicht los.
Nur wer loslässt, ist frei.


Der Irrtum des Wartens und Nicht-loslassen-Wollens gehörte zum Großvaters und konnte an ihn zurückgehen.
Wir besuchten das Grab des Großonkels und zündeten einen Kerze an. In einem Ritual konnten wir dort den inneren Frieden für Guido, seinen Großvater und den gefallenen Bruder initiieren.
Das Entschlüsseln der Wahrheit - das Bedürfnis des Großvaters nach der Liebe und Bewunderung des  Bruders und die Verweigerung der Trauer - löste Guidos Blockade.

Guido kommt nun immer besser in Kontakt mit seiner eigenen Wahrheit und Kraft.
Er hat im letzten Jahr rund 300 Schallplatten losgelassen und fühlt sich befreit und kraftvoll damit.

Wenn alte Familien-Irrtümer aufgelöst werden, entlastet das das ganze System.
Wer, der den Irrtum löst, fühlt sich befreit und das Selbstwertgefühl wächst.


Schmerzlindernde Irrtümer  können auch falsche Erkenntnisse aus der Kindheit. Hierzu mein Beispiel:
Ich fühlte mich als Kind abgelehnt und nicht zugehörig. Was natürlich auch stimmte. Ich war aus einer Affäre entstanden und meine Mutter zog mich alleine groß. Die Ablehnung in der Familie war immens! Das war wiederum ein großer Stress für meine Mutter, die diesen Stress durchaus auch an mir ausließ.
Ich habe die ganze Situation als übergroßen Schmerz erlebt.
Solche tiefen und schlimmen Schmerzen, kann ein Kind nur aushalten, wenn es sich eine Erklärung dafür schafft.
Diese Erklärung - und ein Irrtum - war in meinem Fall:
Meine Mutter liebt mich nicht, weil ich nicht vollständig bin. Wenn ich vollständig bin, wird sie mich lieben!
Solche "Erkenntnisse" gehen recht schnell ins Unterbewusstsein und wirken von dort her sehr mächtig, weil sie mit Emotionen aufgeladen sind.
Ich suchte also ständig danach, vollständig zu werden. Ziemlich strengend, kann ich Dir sagen!

Erst als ich begriff und erkannte, dass das ein Irrtum war, konnte ich den Schmerz fühlen und erkennen, dass ich vollkommen vollständig bin.
Ja, der ursprüngliche Schmerz, den ich vermeiden wollte, war noch immer da. Als Erwachsene war und bin ich aber in der Lage ihn zu fühlen. Als Kind dachte ich, er könne mich umbringen.

Heute weiß ich, dass alte Gefühle einfach nur anerkannt und gefühlt werden wollen, dann können sie gehen.
Selbst wenn sie von Zeit zu Zeit wiederkommen, weiß ich, dass sie wieder gehen werden, wenn ich sie würdige und meine Wahrheit jeden Tag neu entdecke und lebe.

Eine Wahrheit ist, ich liebe meine Mutter und wünsche mir, dass es ihr gut geht. Ich weiß, dass dies nicht in meiner Macht liegt. Ich kann ihr gelegentlich eine Freude bereiten, ob sie sie annimmt, liegt ebenfalls nicht in meiner Hand.
Ich kann die Liebe meiner Mutter nun annehmen, wie sie ist. Das macht mich frei.

Nach dem ich diesen Irrtum erkannt hatte, ist etwas in mir zur Ruhe gekommen. Die Wahrheit hat auch meine Beziehung zu Guido verändert. Ich fühle meine Liebe zu ihm anders und seine Liebe zu mir viel tiefer annehmen.
Meine innere Klarheit und Selbstsicherheit läßt mich jetzt kraftvolle und klare Entscheidungen treffen. Ich fühle mich vollständig und frei.

Fazit:

Nicht jede "Wahrheit" ist Deine Wahrheit.
Unter den Irrtümern, die Du glaubst, wartet Deine wirkliche innere Wahrheit.
Deine innere Wahrheit kannst nur Du wahrnehmen und ins Leben bringen.
Deine innere Wahrheit zu leben, wird vielleicht nicht gerade bequem sein, dafür sehr lebendig und erfüllend.


Je mehr Deiner Irrtümer Du auflöst, umso klarer nimmst Du Deine innere Wahrheit wahr und kannst sie ins Leben bringen. Dein Leben wird kraftvoll und das fühlt sich großartig an!
🥰

Herzgrüße & Elfenglitzer°° zu Dir
LilliCo
www.LilliCo.de 

Dienstag, 31. Dezember 2019

2020 - Das Jahr der Reife? Wie Du gut ins Neue Jahrzehnt kommst.



Ich grüße Dich von Herzen!

Wie geht es Dir in dieser Übergangszeit zwischen zwei Jahren und ... Jahrzehnten?
Ich werde immer ein bisschen melancholisch und tiefsinnig um diese Jahreszeit.
Hach, ich liebe das! 🥰 

Wenn ich mich auf 2020 einschwinge, fühle ich, dass REIFE sein will.

Weniger Aufregung, mehr Weisheit.
Weniger Ablehnung, mehr Freundlichkeit.
Weniger Kälte, mehr Herzenswärme.
Weniger Mangel, mehr Freude.
Weniger Maßlosigkeit, mehr Genuss.

In solchen Übergangszeiten will das Alte gut verabschiedet werden, damit das Neue gut ankommen kann. Wie das ganz praktisch gehen kann, zeigt Dir diese Mail. 

Danke, Altes Jahr und vergangenes Jahrzehnt! 

Würdigen stärkt und nährt, weil wir damit anerkennen, was war. So kann die Vergangenheit als Liebe in die Zukunft hinein wirken. Diese Fragen helfen Dir dabei:

Welche besonderen Ereignisse gab es für Dich?
Was hat Dein Leben verlassen und was ist neu hinzugekommen?
Was ist schon versöhnt - was will noch in die Versöhnung?

Bei mir waren die richtig DICKEN Dinger der vergangenen 10 Jahre das Ende einer verstrickten Beziehung, in der ich viel Altes erkennen und verabschieden konnte. Diese Beziehung hat mich verändert. Erst danach war ich reif genug, für meine jetzige kraftvolle und unterstützende Beziehung. 
Meine Katzenallergie war einfach weg - Liebe macht sowas möglich. 
Zwei samtpfotige Herzensbrecher kamen und gingen.
Zwei Mal habe ich den Ort meines Lebens gewechselt und auch den Ort meiner Arbeit. 
Zwei treue WegbegleiterInnen sind auf die andere Seite gegangen. 
Ich habe geheiratet.
Mit meinem Mann kam eine ganze Familie und ein kraftvoller Freundeskreis in mein Leben.
In Island habe ich meinen Seelenort und die "Elfenglitzer" gefunden.

Das Projekt "Liebe Deine Erde" ist entstanden und wird sicher weiter wachsen.

So viele Menschen durfte und darf ich begleiten in Köln, Neuwied, Saerbeck, am Telefon oder hier per Inspirationsmail und auch auf Kreta, Korfu und auf Island 😍

... und DU gehörst zu diesen Menschen für die ich so viel Respekt und Liebe empfinde. ich habe es schon in der letzten Mail geschrieben und wiederhole es hier gern: 
Von ganzem Herzen Danke für Dich! 

So viele Prozesse, durch die ich selbst gegangen bin ... und noch gehe! 
Damit habe ich mich nicht nur versöhnt, ich liebe diese persönliche Entwicklung zu tiefst!

... okay, vielleicht nicht immer und nicht in jedem Abschnitt, aber so im Großen und Ganzen bin ich ein Entwicklungs-Mensch von ganzem Herzen.

Mein größter Versöhnungsprozess ist wohl verbunden mit den Wechseljahren und damit mit eben jener Reife, die ins Leben will:
Vergänglichkeit
Die Versöhnung mit unserer eigenen Vergänglichkeit ist wohl eine der großen Herausforderungen des Menschseins. 

Das was wirklich zählt ist das JETZT. Im Hier und Jetzt erschaffen wir das, was sein wird.

Willkommen, Neues Jahr und junges Jahrzehnt! 

Was wohl kommen will? 
Ist das nicht spannend und aufregend? 
Eine Reise steht für uns schon fest für 2020: Wir werden 3 Monate in unserem Wohnmobil unterwegs sein.
Menschen kennenlernen und uns neu verbinden.
Natürlich wird nicht alles, was kommen will so sein, wie ich mir das wünsche. Bei keinem von uns.
Klar!

Weißt Du, was mir da Kraft gibt?
... und Dir auch dabei helfen kann, sind diese
 drei klaren Gedanken:

1. Ich weiß, dass ich das, was kommen will und wird, zu einem Teil durch mein Denken, Fühlen und Handeln mit-erschaffe. Je mehr ich mich mit dem verbinde, was ich erschaffen will, um so wahrscheinlicher wird es.
Das ist meine Verantwortung, die ich mehr und mehr gerne trage.

2. Das was ich nicht ändern und beeinflussen kann, kann ich verlassen. Und ich bete jeden Tag darum, dass ich das eine vom anderen unterscheiden kann.

3. Wenn ich das nicht kann, bleibt mir, inneren Frieden mit der Situation zu machen und die Lektion zu lernen, die für mich darin steckt. Denn ich vertraue darauf, dass alles, was in mein Leben kommt, dafür da ist, mich wachsen zu lassen und mich zu entwickeln.

Mehr Möglichkeiten gibt es für schwere Umstände bzw. Situationen nicht:
Verändern. Verlassen. Annehmen.
Das ist Deine und meine persönliche Macht und gelebte Selbst-Liebe.
Je reifer ich werde, um so leichter gelingen mir diese Triade.
 
Ich wünsche Dir viel Liebe, Mut, Vertrauen und Reife für Das Jahr 2020 und das ganze Jahrzehnt!

Vielleicht sehen wir uns ja bald - ich freue mich auf Dich!

Herzgrüße & Elfenglitzer zu Dir 💖 ✨ 💫
LilliCo


Nächste Veranstaltung: 

Terminänderung für den Januar: 8. Januar um 19:30 Uhr im Stimmsinn, Köln

Stell Dir vor, dass es einen Abend im Monat gibt, an dem Du an einem warmen Ort ankommst. Es ist nicht nur im Raum warm, irgendwie wird Dir auch ums Herz warm. Da brennen Kerzen und ein leckerer Tee wartet auf Dich.
Du bist willkommen, so wie Du gerade bist. Du musst nicht irgendwie sein.
Du nimmst Deinen Platz ein und der Abend beginnt mit einer Atem-Meditation, die Dich wieder mit Dir selbst und Deinem Körper verbindet.
Der Heilraum wird eröffnet und der Heilabend geht in die Tiefe.

Die herzliche Verbundenheit ist Heilung für die Seele, wer tiefer gehen will, stellt eine Frage oder bittet um mediale Impulse.

Es geht immer um die Wahrheit Deines Seelen-Systems in Einheit mit Deinem Körper.
Wie jedes System strebt es nach Erfüllung.
Diese Erfüllung besteht im Wahrnehmen, Annehmen und Ausdrücken der Wahrheit.
Erfüllung nährt und würdigt die Seele.

An jedem 1. Mittwoch im Monat (Ausnahme: 8. Januar, 5. Februar, 4. März, 1. April, 6. Mai 2020) findet der Tempel der Ur-Quelle als Meditations- & Inspirationsabend im Stimmsinn statt, an dem sich die Seele nähren kann.
Wenn Du dabei sein willst, freue ich mich auf Deine Anmeldung!

 
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Freitag, 20. Dezember 2019

Das Geheimnis der Dankbarkeit


Das Wichtigste zuerst: 

Danke! Danke für Dich! 

Ich wünsche Dir, dass es ein reiches und erfüllendes Jahr 2019 für Dich war und noch bis zum letzten Abend ist!

Möge die Dankbarkeit Dein Herz und Dein Leben erfüllen 💖🥰

Dieses Jahr war so reich an Erfahrungen und Erlebnissen, dass ich meinen Dank gerne mit Dir teilen möchte.

Ich bin sehr dankbar für dieses Leben mit meinem Mann Guido.
Es war immer mein tiefer Herzenswunsch, eine liebevolle und unterstützende Beziehung zu leben.
Ich bin dankbar dafür, dass wir das Leben als eine wunderschöne Abenteuerreise wahrnehmen, an der wir täglich wachsen!
Ich bin dankbar dafür, dass jeden Tag mindestes drei Eichhörnchen hier vorbeischauen und ein paar Meisen und Rotkehlchen unser Futterhäuschen besuchen.
Ich bin dankbar für die Jahreszeiten, die mich an die Vergänglichkeit erinnern.
Ganz konkret bin ich dankbar dafür, dass ich in diesem Jahr meinen Abschluss in der Hypnoanalyse am ICHP gemacht habe und ich unseren Kater Oskar so sanft über die Regenbogenbrücke begleiten durfte.

Es gab viele neue Kontakte, die ich knüpfen durfte.
Es gab schöne alte Verbindungen, die ich auffrischen durfte.
Danke, dass Du dazu gehörst!

Und je mehr ich diese Dankbarkeit fühle, um so gesegneter und beschenkter fühle ich mich.

Mehr und mehr kommt auch Dankbarkeit für meine Lebensgeschichte zum Tragen.
Und glaub mir, die war nicht immer leicht und glücklich! 😇

Vor ein paar Nächten träumte ich von meiner Jugendzeit in der DDR: Damals wollte ich unbedingt Schauspielerin werden. Alleine um die Aufnahmeprüfung der Schauspielschule zu machen, musste ich meine Mutter überzeugen (die hatte andere Pläne für mich), zum Abitur zugelassen werden (nur 2 von 90 Schülern durften Abitur machen) ... 5 Jahre habe ich gekämpft und letztendlich die Aufnahmeprüfung bestanden. (Das war damals die sichere Bank, um einen Studienplatz zu bekommen.)
Ich war sehr glücklich und stolz!

Dann - kurz vor den Abiturprüfungen - bekam ich die inoffizielle Mitteilung, dass ich nach Angaben meines Schuldirektors politisch nicht "sauber" genug war.
Deshalb bekam ich den Studienplatz trotz der bestandenen Prüfung nicht.
Es traf mich wie ein Schlag. Damals dachte ich, mein Leben sei vorbei.
Der Direktor hatte in meinen Augen mein Leben verpfuscht!
Daran erinnerte mich der Traum. Ich hatte es total vergessen. Ist ja auch schon was her...
Als ich nach dem Aufwachen darüber nachdachte, wurde mir plötzlich sehr  bewusst, dass ich ohne diesen Mann, mein jetziges Leben, nicht führen würde.
Was für eine Erkenntnis! Das war ein Geschenk, das ich bisher nicht entdeckt hatte.
"Herr Pelzer, ich danke Ihnen!"
Natürlich weiß ich nicht, wie mein Leben aussehen würde, wäre ich Schauspielerin geworden, aber sicher nicht so, wie ich es jetzt lebe.
Und so wie es ist, lebe ich es gerne und ich bin glücklich.

Dass ich diesem Menschen einmal von ganzem Herzen dankbar sein würde, hätte ich niemals gedacht.
Nicht mal im Traum!

Wofür bist Du ganz konkret dankbar?
Wenn Du magst, schreib mir, ich würde mich sehr freuen 😇

Was ist das Geheimnis der Dankbarkeit?

Aus meiner Sicht ist eine große Hürde für Dankbarkeit der Gedanke, für etwas dankbar sein zu müssen. Das ist eine Erwartung, die Druck erzeugt.

Wenn auch Du über diese Hürde gelegentlich stolperst, lade ich Dich ein, das Wörtchen "könnte" statt "müsste"auszuprobieren.

Also kannst Du Dich fragen: "Wofür könnte ich dankbar sein!" Das ist leichter.

Diese Fragen können Dich auch unterstützen:
"Wofür empfinde ich heute wirklich Dankbarkeit?" oder auch
"Wofür bin jetzt ich dankbar?"

Das Geheimnis der Dankbarkeit liegt also darin, dass sie nicht gemacht werden kann.
Wer jedoch aufrichtig nach ihr sucht, findet sie. 


Dankbarkeit wirkt gleich mehrfach positiv auf Dein Leben:
1. Wenn Du auf Dankbarkeit fokussiert bist und Dich in Dankbarkeit trainierst, wirst Du mehr Dinge, Situationen und Ereignisse wahrnehmen, die Dich dankbar machen.

2. Nach dem Gesetz der Resonanz, zieht Dankbarkeit auch mehr Ereignisse und Personen in Dein Leben, für die Du wiederum dankbar sein wirst.

3. Und die körperliche Auswirkung ist auch sehr interessant: Dankbarkeit verbindet uns mit dem Vagus-Nerv. Dieser wird aus wissenschaftlicher Sicht mit Entspannung und Gesundheit in Verbindung gebracht.

Es lohnt sich also, Dankbarkeit zu üben.

Und wenn Du beim Üben über ein paar Hindernisse stolperst, sind das vielleicht gar keine Steine, sonder  unentdeckte Geschenke, die Du auspacken kannst.

Ich wünsche Dir und Deinen Lieben eine gesegnete, besinnliche und liebevolle Weihnachtszeit!
Und kommt gut in ein inspirierendes und glückliches Jahr 2020 🥂🍀💫

Herzgrüße & Elfenglitzer zu Dir 💖 ✨ 💫
LilliCo
www.LilliCo.de 

Donnerstag, 25. Juli 2019

Liebe Dein Leben! oder Alles, was Du brauchst, ist Liebe.


















Hallo, ich grüße Dich!

... vielleicht kennst Du das?
Hier gehts zum Podcast.

Es gibt Zeiten, da lauern Probleme und Schwierigkeiten, wohin man auch schaut.
Und gerade hast Du ein Problem gelöst, da überraschen Dich drei neue! Super!

Eine Zahlung kommt nicht an, eine Zusage wird nicht eingehalten, die Freundin wird kurz vorm Urlaub krank, der neue Job/Partner/Wohnung ist auch nicht besser als die/der alte...
Das Leben scheint gegen Dich zu sein.
Ich kann Dich beruhigen: Ist es nicht.

Wenn Du gerade in turbulenten Zeiten steckst, oder sogar ein Schicksalsschlag Dich erwischt hat, mach Dir das klar:
Es kommen auch wieder andere Zeiten! Das Leben liebt Dich! 

Und wer wirklich etwas will, findet Möglichkeiten. Wer etwas nicht will, findet Gründe.
Vielleicht will das Leben Dir nur zeigen, dass Du da etwas gar nicht wirklich willst?
Wer weiß?

Das Leben zu lieben, wenn alles fluppt, ist leicht.
Die wirkliche Herausforderung ist:
In der Liebe zu bleiben, wenn es mal wieder dicke kommt!
Und es gehört zum Leben dazu, dass es uns manchmal durchrüttelt.

Wenn Du in der Liebe bist, bist Du im Flow.


Warum ist es erstrebenswert, in der Liebe zu bleiben? Und was bedeutet das?
Und wenn Du im Flow bist, läßt Du Dich von Leben tragen.
Du erkennst, dass das, was da gerade passiert, Leben ist und was es mit Dir zu tun hat.
Du bist aufrichtig zu Dir und anderen.
Du spürst, was Du und auch was die Situation braucht.
Du handelst kraftvoll.
Du triffst gesunde Entscheidungen.
Du sprichst ein klares Ja oder auch Nein, was eben gerade stimmt.
Du löst Dich aus Situationen und von Menschen, die Dir nicht gut tun.
Du bist mitfühlend.

Wie kommst Du in die Liebe? 


Wenn Du mal nicht im Flow bist und das Leben ist grade wieder echt anstrengend - was dann?
Dann bist Du gegen etwas oder jemanden im Widerstand. Vielleicht ist da auch jemand im Widerstand zu Dir?
Mit dem Flow ist es genau wie mit der Liebe.
Frei nach Rumi: Es ist nicht Deine Aufgabe nach dem Flow zu suchen; sondern die Hindernisse, die Du dagegen aufgebaut hast.

Wenn Du wieder in die Liebe und damit in den FLOW kommen willst, frage Dich, was Deine Verantwortung an der Situation ist und was das genau bedeutet.
Frage dich, was Du tun kannst, damit Du lernst, was es hier zu lernen gibt, damit Du weitergehen kannst.

Warum?
Nun, das Leben ist sehr großzügig. Es wiederholt die Lektionen so lange für Dich, bis Du sie wirklich gelernt hast.



Leben bedeutet Veränderung.


... wir Menschen sind nicht gerade Meister darin, JA zu Veränderungen zusagen.

Solange wir nein sagen, tust halt weh.
Ich weiß, das klingt ein bisschen böse - es ist aber einfach wahr.
Wenn das Leben auf Veränderung steht und Du nein sagst, kämpfst Du gegen das Leben.
Rate mal, wer gewinnt...

Wenn Du aufhören willst, gegen das Leben zu kämpfen, sag einfach mal einen Tag lang innerlich zu allem "ja". Das ist ne tolle Erfahrung!

... Wenn Du Dir Unterstützung wünschst, komm doch zum Tempelabend am 7. August:
"Hingabe statt Kampf" - wir starten um 19.30 Uhr im Stimmsinn. 
Hier gehts zur Anmeldung.

Wenn Du noch mehr willst, ist das Selbstliebe-Wochenende Dein nächster Schritt in Richtung "erfülltes Leben"!

Neues vom Projekt "Liebe Deine Erde!"
Stell bitte Wasser für die Tiere raus und gib auch dem Stadtbaum ab und zu ein Schlückchen Wasser. Mehr dazu wieder unten (Klicke einfach auf das Bild) Du kannst Dir dort auch einen Zettel herunterladen um auch andere Menschen daran zu erinnern, den Pflanzen etwas Wasser zu geben.

Du hast noch Fragen? Super - ich liebe Fragen! Schick mir eine Mail - ich beantworte sie ab 7. August wieder!

Und jetzt geht es ab nach Mecklenburg Vorpommern zum Satori-Prozess - ab 7. August bin ich wieder da!
Für heute verabschiede ich mich von Dir mit ganz vielen
Herzgrüßen & Elfenglitzer°°
LilliCo 



Donnerstag, 20. Juni 2019

Wie Selbstliebe Dich zufriedener machen kann:



Selbstliebe ist im ersten Schritt die Wahrnehmung, was gerade in Dir ist.
Der zweite Schritt ist die Annahme oder auch Hingabe, an das, was Du gerade in Dir wahrnimmst.
In dem Moment, in dem Du das wirklich verstehst, löst sich oft eine Bedürftigkeit (z.B. nach Bestätigung im Aussen) vollkommen auf.
Das erhöht Deine Zufriedenheit mit Dir und dem Leben enorm.



... und wie sieht das ganz praktisch aus? Ein Beispiel aus meinem Alltag:

Ich habe da eine Kollegin, mit der ich an einem Projekt abreite, die immer alles weiß, aber selten umsetzt.
Das kennen wir in einem bestimmten Rahmen alle, denke ich.
Denn wenn wir alles umsetzen würden, was wir wissen, sähe die Erde sicher anders aus.
... und wie oft denke ich, oh, DAS musst Du in einem Newsletter unbedingt schreiben... und schwups ist es weg.

Okay, ich Denke, Du weißt, was ich meine.

Gut. Jedenfalls stand wieder ein Termin mit der Kollegin an und ich merkte, wie ich am Abend davor nicht einschlafen konnte.
Als ich wahrnahm, was in mir ist, kam meine Angst zum Vorschein, zu versagen.
Das überraschte mich. Wieso sollte ich versagen, wenn die Kollegin nicht in die Pötte kam?
Gut, das Projekt betrifft nicht nur sie und mich, es gibt da noch andere Menschen, die involviert sind.
"Übernehme ich da eine Verantwortung, die nicht mir gehört?"
... und ich hörte ein lautes JA in mir. 
Was macht das mit mir?
Ich fühle mich hilflos und ich schimpfe mit mir. "Du musst doch...! Das darfst Du nicht...!
Ah, das ist interessant, wenn ich mich hilflos fühle, beginne ich zu schimpfen. Interessant.
(Wieder was gelernt.)
Das alles ist dann Schritt eins: Wahrnehmen, was in mir ist.
In Schritt zwei geht es darum, sich an das hinzugeben, was ist - ganz bewusst:
Ja, ich übernehme da eine Verantwortung, die nicht mir gehört. Ich schimpfe mit mir und auch anderen, wenn ich mich hilflos fühle. Das ist okay. Das darf sein. (Denn es ist ja schon da!)
Ich hörte auf, mich gegen meine Hilflosigkeit zu wehren und fühlte sie einfach. (Das wunderbare ist ja, dass Gefühle nur 90 Sekunden im Körper bleiben, dann gehen sie wieder. Vorausgesetzt, dass wir sie nicht festhalten.)

In diesem innerlichen Bejahen und Fühlen, kam mir dann die Einsicht: ich muss mit ihr über dieses Thema sprechen.
Ganz aufrichtig, über die sachliche Ebene und auch über das, was es mit mir macht.

Diese Entscheidung hatte Kraft und war zutiefst liebevoll - mir und auch ihr gegenüber.
Schwups... war ich eingeschlafen.

Am nächsten Tag war ich schon etwas aufgeregt, ob ich liebevoll und sachlich bleiben kann.
Zu Anfang war es etwas holprig, aber dann lief es super. Ich war im Jetzt mit meiner Wahrnehmung und mit meinen Worten. Ich bin noch immer voller Freude und auch etwas stolz, dass unser Gespräch so gut verlief. Sie fühlte sich wahrgenommen und angenommen. Wir konnten gemeinsam darüber lachen!

Da wir den Termin zu zweit hatten, haben wir ihren "Saboteur" einfach mit an den Tisch gesetzt und gute Vereinbarungen getroffen, die im Moment gut funktionieren. Sie setzt das um, was wir neu vereinbart haben und ich kann alles gut bei ihr lassen. Mein Bedürfnis war, das Projekt gut voranzubringen. (Entwicklung)

Das macht mich im Moment sehr zufrieden.

Natürlich hängt die individuelle Zufriedenheit immer mit den eigenen Bedürfnissen zusammen, die sehr individuell sind.

UND: Bedürfnisse sind etwas völlig anderes, als Bedürftigkeit.
Bedürfnisse sind etwas zutiefst Natürliches und unterscheiden sich, je nach Mensch und Entwicklung erheblich.
Und es gibt Grundbedürfnisse, die alle Menschen mehr oder weniger ausgeprägt und nach Lebenssituation verspüren wie zum Beispiel Sicherheit, Zugehörigkeit, Erfüllung, Abwechslung, Erfolg, Macht oder eben auch persönliche Entwicklung, Gemeinschaft oder auch seinen Beitrag leisten ...

Bedürftigkeit ist etwas ganz anderes. Es ist ein starkes Gefühl, das in unsere Kindheit gehört und nicht durch uns selbst erfüllt werden kann.

Wenn Du also glaubst, dass nur andere Deine Bedürfnisse erfüllen können und Du keinen Einfluss darauf hast, wirst Du Dich eher bedürftig fühlen.

Dann darfst Du - wenn Du das willst - im besten Sinne erwachsen werden.
Du kannst lernen, Dich selbst aufrichtig zu lieben.
Du kannst lernen, wie Du aus der Bedürftigkeit erwachst und Deine Bedürfnisse wahrnimmst und sie kommunizierst oder selbst erfüllst.
Und ja, mit dieser Bedürftigkeit hängt oft auch das Gefühl zusammen, Opfer zu sein.

Was mir sehr am Herzen liegt ist, dass Selbstliebe immer auch unseren Nächsten betrifft.
Wie in meinem Beispiel oben, bedeutet Selbstliebe auch immer ein liebevolles Umgehen mit anderen.
Selbstliebe bleibt nicht beim ICH stehen, wie es beim Ego der Fall ist - Selbst-Liebe bezieht den Anderen und auch die Erde mit ein.
Das Ego will haben und sein und behalten.
Das Selbst ist vom Kern her Liebe - sie will sich in unserem Handeln und Sprechens erfahren und in die Welt hinausfliessen.

In diesem Sinne möchte ich Dich auf zwei Projekte aufmerksam machen:

Selbstliebe Wochenende am 21. + 22. September

und auf das Herzensprojekt, bei dem DU kostenfrei mitmachen kannst, wenn Dir unsere Erde am Herzen liegt: 


LiebeDeineErde!

Ich wünsche Dir einen wundervollen Juni!
Herzgrüße & Elfenglitzer zu Dir!

LilliCo