Donnerstag, 11. Januar 2018

Veränderung und Ziele erreichen 2.0

Willkommen in 2018!

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben."

Diese Zeilen aus dem Gedicht Gedicht "Stufen" von Herrman Hesse beschreiben wunderbar, wie es mir am Anfang eines Jahres geht.


Wie geht es Dir?

Kannst Du diesen Zauber spüren?
Oder bist Du schon im Alltag angekommen?

Vielleicht hast Du auch ein paar gute Vorsätze oder Ziele für dieses Jahr?

Dieser Zauber läd uns jedes Jahr aufs Neue ein, unser Leben zu verändern.

Wie ist das bei Dir damit? Klappt das oder eher nicht?

Bei mir ist es mal so und mal so.
Eine Zeit habe ich mich darum gedrückt, mir Ziele zu setzen, aus Angst, sie nicht zu erreichen. Bis ich dann auf den Trichter kam, dass es nicht nur an mir oder meiner Willenskraft liegt, ob ich Ziele erreichen oder eben nicht.

Bloß keine Vorsätze für das Neue Jahr!!!
Eine Zeit lang hatte ich mir sogar das wünschen verboten.
Bis... ja, bis ich herausfand, dass Wünsche, die aus dem Herzen kommen, unsere Verbindung zur Seele sind. Unsere Wünsche zeigen uns, was unsere Seele leben will.

Um Wünsche oder gar Visionen ins Leben zu bringen, muss ich mir Ziele setzen und mich gleichzeitig für das Leben öffnen.

Hui, das ist manchmal ganz schön komplex. Nicht unbedingt schwer, aber komplex.

Wenn ich meine Ziele erreichen will, muss ich handeln. Und wenn das nicht gelingt, lautet die Einladung: Forsche!

Forsche, was Dich abhält oder behindert!
Forsche, was Deine Ressourcen sind, die Du noch nicht nutzt!
Forsche, ob Dein Ziel wirklich stimmig ist!

Ich habe für Dich einen schönen Spiegel-Artikel gefunden, der Dir dabei hilft, zu verstehen, warum es mitunter so schwer ist, sich und das Verhalten zu verändern. Er kommt von der biologisch/wissenschaftlichen Seite.

Die Erklärung ist super und ermöglicht Dir, Dich besser zu verstehen und Dich anzunehmen, so wie Du bist. Und Selbstannahme ist die beste Basis, um sich zu ändern. 

Ein weiterer Link zum Thema führt Dich zu einem Ted-Talk. Er beleuchtet einen ganz anderen Aspekt. Unsere Gefühle bzw. Emotionen.
Lisa Feldman Barrett schildert in diesem Talk, wie wir unsere Emotionen selbst machen und wie wir das ändern können.

Was hat das jetzt mit Vorsätzen fürs Neue Jahr zu tun? fragst Du Dich vielleicht. Sehr viel.
Unser "altes" Verhalten gibt uns Sicherheit und hat oder hatte mal einen Sinn.
Ob es Rauchen oder Essen oder sonst ein Laster oder eine ungewünschte Angewohnheit ist, alles hat einen Sinn.

Meistens tun wir solche Dinge, um nicht fühlen zu müssen. Einen Schmerz, Leid, Ablehnung, Einsamkeit... Was auch immer es ist, wir haben Angst davor.
Deshalb tun wir eben etwas, damit wir das nicht fühlen müssen: Rauchen, Trinken, Essen, Schlafen, Streiten ....

Stelle Dir einfach vor, wie es wäre, wenn Du heute sicher bist. Du kannst dafür sorgen, dass Du sicher bist. Und wenn Du sicher bist, bist Du auch sicher, wenn Du fühlst, was gefühlt werden will.

Das will erfahren und geübt werden. Und wenn die Emotion tief verankert ist, hol Dir bitte Hilfe.

Dann kann das alte Verhalten einfach gehen. Drei, vier Tage genügen dann, um Dich umzustellen auf das Neue.

Ich wünsche Dir Kraft und Seegen ...
und ein glückliches Neues Jahr!

Deine LilliCo

PS:
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