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Ein schöner Blick aufs Meer, ein hübscher Ring, den ich anlege, ein farbenfrohes Tuch um die Schulter... sowas kann mich an seelisch trüben Tagen total aufmuntern!
Vielleicht geht es dir ja ähnlich?
Und vielleicht interessiert dich auch, warum das so ist?
Aufmerksamkeit ist wie ein Scheinwerfer – du entscheidest, wo er hinleuchtet
Unser Gehirn ist ständig damit beschäftigt, Informationen zu sortieren. Wenn wir z. B. im Grübeln stecken, ist der Scheinwerfer auf Probleme, Mangel oder Gefahr gerichtet.
Wenn du bewusst auf etwas Schönes schaust – z. B. eine Blume, ein Baum, ein Schmuckstück – lenkst du diesen inneren Lichtkegel um.
👉 Du aktivierst damit andere neuronale Netzwerke – weg vom Sorgenmodus, hin zum Verbindungs- und Wohlfühlmodus.
Die Amygdala beruhigt sich – Stress löst sich auf
Der Anblick von Natur, Kunst oder etwas Ästhetischem reduziert nachweislich die Aktivität der Amygdala, unseres „inneren Alarmsystems“.
Das bedeutet: Dein Nervensystem schaltet runter – du kommst vom Kampf-Flucht-Modus in die Ruhe und Verbindung zurück.
👉 Schon einige Sekunden bewusstes Schauen auf etwas Schönes senkt messbar Puls und Cortisolspiegel.
Und Schönheit verbindet dich mit dem „Hier und Jetzt“
Grübeln ist vergangenheits- oder zukunftsbezogen.
Aber Schönheit – sei sie visuell, haptisch oder klanglich – existiert immer nur im Moment.
Wenn du dich also z. B. auf die Struktur einer Blüte konzentrierst, bist du im Jetzt. Und im Jetzt hat das Karussell Pause.
Positive Fokussierung vernetzt dein Gehirn neu
Wenn du wiederholt nach einem negativen Gedanken bewusst auf etwas Positives schaust, trainierst du dein Gehirn um – weg von Defizitorientierung hin zur Ressourcenerkennung.
👉 Das stärkt Resilienz, innere Sicherheit und Selbstmitgefühl.
Ästhetische Erfahrung aktiviert das Belohnungssystem
Schönheit ist kein Luxus – sie ist Nahrung für deine Seele. Studien zeigen:
Der Anblick von etwas Schönem (wie Natur, Kunst oder Ästhetik im Alltag) aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn - und Zack, fühlst du dich besser!
👉 Du fühlst dich sofort wohler, verbundener, lebendiger – und das stärkt deinen Selbstwert nachhaltig.
Also lass uns mehr auf die schönen Dinge im Leben achten, sie sind heilsam für die Seele.
Herzgrüße & Elfenglitzer°°
LilliCo
Pepper ist unser Hund. Er ist 15 Jahre.
Ja, das ist schon ein tolles Alter für einen Hund. Aber was bedeutet das? Er hört nicht mehr viel, er sieht noch ganz wenig, die Knochen tun ihm weh, er zittert, weil die Muskeln schwinden... Manchmal kann der das Pippi nicht mehr halten.
Vielleicht denkst du gerade: "Wie bei uns Menschen!" - Ja. Sehr ähnlich.
oder du denkst: "Gott, der Arme!"
So kannst du denken. Und von Aussen gibt es viele solcher Anlässe:
Er steht manchmal einfach da und schaut in eine Ecke. Keine Ahnung, was er da sieht.
Manchmal steht er mitten im Raum und wirkt verloren, als hätte er vergessen, was er wollte. Wenn ich ihn dann vorsichtig hochhebe, erschrickt er sich, weil er mich nicht gesehen oder gehört hat. Ich setze ihn dann vorsichtig aufs Sofa und es ist, als würde er sagen: Danke. Das ist eine gute Idee. Hier lege ich mich hin." Und dann schläft er stundenlang an diesem Platz. Zufrieden.
Das ist das erste, was ich hier mit dir teilen möchte:
Zufriedenheit.
Er zittert, weil die Muskeln schwach werden. Klar, bekommt er seine Medikamente, aber wirklich aufhalten kann man es nicht. Unsere Hundefriseurin fragte mich DIE interessanteste Frage überhaupt: "Wen stört das Zittern? Sie oder den Hund?" Bingo!
Das war eine tiefe Erkenntnis. Ich sehe Pepper mit ganz anderen Augen.
Wenn er in die Ecke starrt, ist er zufrieden. Wenn er in seiner Höhle liegt und mehr schläft als früher, ist er zufrieden.
Er springt vorbei? Dann springt er nochmal und ist zufrieden.
Er läuft gegen einen Baum? Er erschrickt sich und geht zufrieden drumrum.
Er darf nicht mehr die Treppe hinunterlaufen? Er wird getragen und ist sehr zufrieden.
Er muss die Treppe aber hinauflaufen. Gibt es Leckereien dafür? Super! Er ist zufrieden.
Und wenn unsere alte Muffelpfote zufrieden ist, sind wir es auch.
Nur wenn wir abends nicht mit ihm auf dem Sofa sitzen, dann wird er unzufrieden und bettelt, bis wir uns zu ihm gesellen und ist - genau: sehr zufrieden.
Liebe ist hilfreicher als Mitleid.
Das zweite wichtige Ding ist die Erkenntnis, dass es anderen mit seinem Alter schlechter geht, als ihm selbst. Klar das hängt irgendwie zusammen, war aber wirklich eine Erkenntnis, die mich beeindruckte, denn sie hat mich mein Verhalten gegenüber meiner Mutter (93) ändern lassen:
Wie kam ich dazu?
Pepper war bei Guidos Eltern für 3 Wochen, als wir in den USA waren.
Als wir ihn abholten, war Guidos Mutter wirklich sehr traurig und erzählte uns, was Pepper alles nicht mehr kann. Ihr Herz war schwer. Sie war voller Mit-Leid für ihn.
Du ahnst es schon: Er hört ja nichts mehr. Er zittert den ganzen Tag. Er frisst nicht richtig. Er läuft gegen den Sessel, der Arme... Er sieht den Ball nicht mehr, wenn man ihn wirft...
Im selben Moment, kratzt Pepper an der Terrassentür. Er will raus.
Wir lobten ihn und spielten das Spiel mit, denn Pepper ist wie ein altes Zirkuspferd. Er will immer seine Tricks machen, um Anerkennung und Leckerchen zu bekommen. Manchmal frisst er sie nicht mal. Es geht ihm tatsächlich ums Bekommen. Alles gut für uns.
Ja, es ist ein betreutes Spielen. Wir werfen den Ball so, dass er mit seinen Sehresten am unteren Rand die Chance hat, den Ball zu sehen oder helfen einfach nach. Na, und? Er freut sich und nimmt das Leckerchen. Und genau das meine ich mit Liebe.
Liebe ist wunderbar.
Was hat das jetzt mit meiner Mutter zu tun? Früher dachte ich auch immer, meine Mutter müßte noch dies tun oder das, damit es ihr körperlich besser ginge.
Bis ich erkannte: meine ständigen Verbesserungsvorschläge machten ihr Druck. Puh, das wollte ich doch gar nicht. Nun unterstützte ich sie jetzt einfach, so gut ich kann und lasse ihr ihre Selbstbestimmtheit. Ich bewundere sie, für ihre Dankbarkeit, dem Leben gegenüber und dafür, wie gut sie ihr Leben meistert. Respekt! So ist es viel stimmiger.
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag so nennen:
"Die 3 wichtigsten Dinge, die mir unser Hund über das Altsein beibringt."
Beim Schreiben begriff ich, dass alles, was ich durch Pepper begriffen hatte und vor allem auch der letzte Punkt etwas ist, was nicht nur für das Altern sondern für das ganze Leben gilt.
Du lebst JETZT
Ja, das ist ein alter Hut. Klar.
Und dennoch ist dieser alte Hut wirklich immer modern und das Wichtigste, was ich jeden Tag wieder und wieder lerne.
Der Impuls zu diesem Artikel kam in einem bestimmten Augenblick und in diesem Moment, hat er sich quasi selbst geschrieben. Es war das stimmige Jetzt.
Diese Zeilen werden dich in einem bestimmten Moment erreichen und entweder er passt gerade oder nicht.
Es zählt, was jetzt ist. Nicht gerade eben oder morgen - das Jetzt zählt. Dieser Moment, in dem wir in Kontakt sind. Das gilt übriges auch für uns Menschen untereinander.Jeder Moment ist besonders: Immer. Auch dieser. Ganz egal, ob er angenehm oder unangenehm ist.
Leben passiert im Jetzt - Glücklichsein passiert im Jetzt und unser bewusstes Sein ist das größte Geschenk, das wir haben.
Irgendwann werde ich mich von Pepper verabschieden müssen.
Auch wenn es in meinem Gedanken-Universum keinen Tod gibt, ist es dennoch ein Abschied. Wenn ich gedanklich in diesem Moment gehe, bin ich voller Dankbarkeit und Rührung!
Dieser kleine Kerl wohnt tief in meinem Herzen und wird dort immer lebendig sein.
Und wir haben noch Zeit auf dieser Ebene des Seins.
Jeden Moment werden ich mit dir geniessen, kleine Muffelpfote!
... und es sind immer genug Lekerchen da!
Ho!
Spirituell gesehen könnten wir ohne Grenzen die Erfahrungen auf der materiellen Ebene nicht machen, denn dann wären wir alle eins.
Auf einer Ebene sind wir das auch - aber eben nicht hier auf unserer guten Mutter Erde - wie sollten wir die Erfahrung der wiedererlangten Verbundenheit machen, wenn wir nicht die Erfahrung der Trennung machen würden? Und dafür brauchen wir Grenzen.
Das bedeutet, dass innerhalb der eigenen Grenze unsere Essenz und unsere Erfahrungen liegen. Ausserhalb der Grenze liegt das Neue - das Unbekannte. Jetzt gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten auf das Erreichen einer Grenze zu reagieren: Interesse oder Angst.
Wir heute Lebenden sind die Nachfahren von eher ängstlichen Vorfahren. Denn so ein Säbelzahntiger fand unsere neugierigen Vorfahren eher lecker. Also überlebten die Ängstlichen, die in der Höhle blieben. Das ist Auslese.
In unserem (evolutorischen) Erfahrungsschatz innerhalb der Grenzen ist gespeichert: Neu kann (auch) lebensgefährlich sein.
Unser Körper sendet Signale mit der Botschaft: Pass auf! Solche Singale können sehr unterschiedlich sein: Unwohlsein, Muskelanspannung, Veränderung der Atmung, Schmerz oder auch Schwitzen …
In unserer modernen Gesellschaft sind allerdings recht wenige Säbelzahntiger unterwegs und die Bedrohungen weniger offensichtliche. Trotzdem bleiben Grenzen und die Wahrnehmung dieser Signale von entscheidender Bedeutung. Denn unsere Grenzen sind wie unsichtbare Schutzmauern, die unsere innerste Essenz bewahren. Sie definieren, wer wir sind, was wir tolerieren und was nicht und sie definieren auch zu welchem „Rudel“ wir gehören. Sie zeigen uns unsere tiefsten Bedürfnisse. Und nur über die Wahrnehmung und den Respekt unserer Grenzen können wir uns selbst kennenlernen und kompetente Entscheidungen für unser Leben treffen.
Wenn wir also irgendwo dazugehören wollen, ganz gleich ob es um eine Beziehung oder einen Arbeitsplatz oder einen Verein handelt, dürfen wir die Grenzen = Regeln dieser Gruppe mit unseren Grenzen abgleichen, um entscheiden zu können, ob es wirklich passt. Das kannst du aber nur tun, wenn du deine Bedürfnisse und damit deine Grenzen kennst.
Aber es gibt auch eine andere Seite:
Nur wenn wir unsere Grenzen überschreiten, können wir wachsen und uns entwickeln. Dies erfordert Mut und Selbstreflexion, ermöglicht uns aber, unser volles Potenzial zu entfalten und neue Erfahrungen zu machen. Lass uns also gemeinsam unsere Grenzen erkunden und dabei wachsen.
Fazit: Die Wahrnehmung und der Respekt deiner Grenzen helfen dir seelisch gesund zu sein und zu wachsen!
Viel Freude beim Erkunden deiner Grenzen.
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| Ermächtige dich selbst |
In der letzten Woche war ein Coaching ganz besonders berührend.
Falls du meine Arbeit nicht kennst: ein Teil besteht darin, dass ich spüre, was für den Menschen, der vor mir sitzt gesprochen werden will. Das System spricht quasi mit mir und ich gebe dem System eine Stimme. Manchmal will das System auch Informationen erhalten, die in Vergessenheit geraten sind.
In dieser Sitzung war es wichtig, dass der Mensch hört, was sich Eltern und Kinder wünschen.
Manchmal vergessen wir das.
Unsere Eltern wünschen sich (wenn es gut läuft), dass ihre Kinder glücklich sind. Und das ist auch gut so. Es ist ihr Job, gut für uns zu sorgen, solange wir das nicht selbst können.
Manchmal haben sie eine ganz konkrete Vorstellung davon, wie DAS GLÜCK für ihre Kinder aussieht, sogar noch dann, wenn diese längst erwachsen sind und vergessen, ihre Kinder - uns - zu fragen, welche Vorstellung von Glück wir haben. Dann kann es ganz blöde Verstrickungen geben. Wir fühlen uns nicht gesehen und erst genommen und die Eltern fühlen sich mißverstanden. Sie wollen ja nur unser Bestes.
Dass genau das aber ganz anders aussehen kann, als sie sich das vorstellen, kommt ihnen gar nicht in den Sinn.
Dann sind beide Seiten wie festgefahren.
Das Verrückte ist, dass sich auch unsere Kinder wünschen, dass wir glücklich sind.
Das Vertrackte daran ist, dass sie bis zu einem gewissen Alter meinen, dass sie dafür verantwortlich sind, dass die Eltern glücklich sind. Manchmal sind sie selbst sogar dafür verantwortlich, dass sie das glauben. "Wenn du den Müll rausbringst, macht mich das sehr glücklich..." ersetze "Müll rausbringen" gern durch das, was du so zu deinen Kindern sagst, oder von deinen Eltern gehört hast.
Und jetzt noch einen Schritt weiter: Gibt es vielleicht Anteile in uns selbst, die vielleicht immer noch glauben, dass sie verantwortlich für DAS GLÜCK der Eltern sind?
Versuchst du vielleicht noch immer die brave Tochter oder der fleißige Sohn zu sein? Das ist okay, denn jetzt ist es dir bewusst.
Es ist genug.
Ein sehr kurzer und kraftvoller Satz.
Was kann er für dich bedeuten?
Vielleicht bedeutet er, dass es genug ist, einfach Tochter oder Sohn zu sein. Schluss mit brav, fleißig, ordentlich, süß, niedlich, folgsam, sauber, erfolgreich....
Vielleicht bedeutet er auch, es ist genug, dass deine Eltern deine Eltern sind. Punkt. Du bist nicht verantwortlich für ihr Glück, sodnern für deins.
Vielleicht bedeutet er, dass du aufhören kannst, dich für DAS GLÜCK deiner Kinder oder Eltern zu opfern? Weil deine Eltern für ihr Glück verantwortlich sind. Und sollen deine Kinder wirklich lernen, dass sie sich opfern müssen für DAS GLÜCK ihrer Kinder?
Eine interessante Frage zum Schluss: Wäre es nicht im besten Sinne Wunder voll, wenn wir lernen könnten, dass Glück ansteckend ist? Wenn wir dafür sorgen, dass wir glücklich sind und uns durch stichelnde Fragen nicht abhalten lassen und im Glück Platz nehmen, könnte das doch passieren.
Wie Glück gelingen kann?
Fangen wir doch einfach damit an, Dinge zu tun, die uns glücklich machen. Es dürfen erst einmal kleine Dinge sein, denn das Glück liegt ja meistens in den kleinen Dingen.
Was macht dir Freude?
Tue mehr davon jeden Tag.
Einfach so.
Sei ein Glücksschmetterling für die Grummeligen, für die Unglücklichen und für die Opfer.
Vor allem aber sei ein Glücks-Mensch für dich. Und dann vielleicht auch für deine Eltern und deine Kinder ... und für die ganze Welt.
Ach, das wäre Wunder voll 💖
Herzgrüße & Elfenglitzer°° LilliCo
LilliCo.de
Falls du dir ein Coaching mit mir wünschst, kannst du dir hier einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch aussuchen:
https://lillico-ersttermin.youcanbook.me
Am Wochenende hatten mein Mann Guido und ich mal wieder Zeit über Gott und die Welt zu philosophieren. Wir fanden dabei etwas wirklich sehr erstaunlich:
In der Öffentlichkeit aber auch in Unternehmen und ebenfalls im privaten Bereich ist es momentan nicht gerade modern, andere Menschen oder sich selbst zu würdigen.
Irgendwie scheint das nur noch bei Jubiläen oder Beerdigungen praktiziert zu werden. 😳
Wie schade!
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber Wann hast du dich das letzte Mal so richtig gewürdigt gefühlt?
Wenn es vor kurzem war, dann gratuliere ich dir von Herzen! Das ist wundervoll!
Falls es schon etwas her ist, oder du dich kaum daran erinnern kannst, geht es dir wohl wie den meisten Menschen, die gerade unzufrieden sind.
Warum?
Wenn wir keine Würdigung erfahren, sinkt unser Selbstwertgefühl nach unten, wir fühlen uns übersehen, vielleicht sogar missachtet oder übergangen und das macht unzufrieden. Vielleicht erkennst du dich gerade wider? Dann kann diese etwas länger geratene Inspirationsmail sehr hilfreich für dich sein!
Würdigung und unser Gefühl für unseren Selbstwert hängen also sehr eng zusammen, weil die Anerkennung und Würdigung von anderen eine wesentliche Quelle dafür ist. Wir sind als Menschen in unserem Selbstbild von der Anerkennung im Aussen abhängig und wenn wir und unsere Handlungen Würdigung erfahren, gibt uns das Bestätigung und das Gefühl der Zugehörigkeit - zu unserer Familie, zu einem Team, einem Unternehmen oder einer Gemeinschaft.
Wir fühlen uns wichtig und anerkannt. Das sind ganz tiefe menschliche Bedürfnisse! Werden sie befriedigt, fühlen wir uns gestärkt und genährt. Das macht uns zufrieden.
Aber zurück zum Thema Würdigung:
Nicht selten wirkt Würdigung auch motivierend und anspornend - auch das kann wundervoll sein.
Aber Achtung! Du solltest vorsichtig sein, wenn du jemanden würdigst, um ihn zu motivieren, dass kann ganz schön nach hinten losgehen!
Echte Würdigung kommt wirklich von Herzen und spiegelt eine wahre Anerkennung der Person und ihrer Taten wider.
Sie zeigt, dass wir uns die Zeit genommen haben, genau hinzusehen und den Wert der Leistungen anderer zu erkennen. Das macht Würdigung so kraftvoll und unverzichtbar in allen Bereichen unseres Lebens. Ganz gleichgültig, ob im privaten, beruflicher oder gesellschaftlichen Kontext.
Wenn uns all das fehlt - Zuwendung, Anerkennung, Bestätigung, das Gefühl der Zugehörigkeit, die Erfahrung der Selbstwirksamkeit dann werden wir unzufrieden.
Es ist fast so, als würden wir innerlich leer und arm. Etwas in uns verdorrt.
Was kannst du also tun? Heute habe ich zwei kraftvolle Empfehlungen verbunden mit wertvollen und ganz konkret Impulsen für dich:
1. Mach es selbst!
Geht das?
Ja klar, du kannst dich definitiv auch selbst würdigen, und das ist sogar eine sehr wichtige Fähigkeit, besonders in Zeiten, in denen du von anderen vielleicht nicht die Anerkennung erhältst, die du dir wünschst oder verdienst. Selbstwürdigung ist ein Schlüsselaspekt der Selbstfürsorge und des emotionalen Wohlbefindens. Hier sind einige konkrete Ideen, die du ausprobieren kannst, um deine Selbstwürdigung zu stärken und dein Wohlbefinden zu fördern, selbst wenn dir externe Anerkennung fehlt:
Nimm dir regelmäßig Zeit, um über deine Errungenschaften, Stärken und auch über die Herausforderungen, die du bewältigt hast, nachzudenken. Anerkenne und akzeptiere dich selbst für das, was du bist und was du geleistet hast. Leg Dir ein "Würdigung-Buch" zu, in das du alles hineinschreibst, wofür du dich würdigst und anerkennst.
Definiere klare, erreichbare und attraktive Ziele für dich selbst. Das Erreichen dieser Ziele dient als interne Bestätigung deiner Fähigkeiten und deines Wertes. Dies stärkt das Selbstvertrauen und die Selbstwürdigung, unabhängig von externer Anerkennung. Wenn Du ein Ziel erreichst, vermerkt du das in deinem Buch.
Verbringe Zeit mit Aktivitäten, die dir Freude bereiten und bei denen du dich selbst zum Ausdruck bringen kannst. Das stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit und des Selbstwertes. Damit bringst du wieder Wasser aufs verdorrte Feld!
Achte auf deine innere Stimme und ersetze selbstkritische oder abwertende Gedanken durch positive Selbstgespräche und Bestärkungen. Erinnere dich selbst an deine Stärken, Erfolge und den einzigartigen Wert, den du in diese Welt bringst.
Indem du diese Schritte in deinen Alltag integrierst, stärkst du deine Fähigkeit zur Selbstwürdigung und reduzierst deine Abhängigkeit von der Anerkennung durch andere. Selbstwürdigung bildet die Grundlage für ein gesundes Selbstwertgefühl und ein erfülltes Leben.
Puh, das fühlt sich komisch an?
Ja, das kann sein, aber der mutige Sprung über den berüchtigten Schatten lohnt sich - immer.
Denn es ist absolut akzeptabel und sogar gesund, um Wertschätzung zu bitten. In der Tat ist offene Kommunikation über unsere Bedürfnisse und Wünsche ein wichtiger Bestandteil gesunder Beziehungen, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld.
Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, nach Würdigung zu fragen, wenn eine Begleitung bzw. ein Coaching zu Ende ist. Das war zu Anfang auch ganz schön ungewohnt.
Vor Kurzem, als ich einige kraftvolle Klarheit-Sessions an meine AbonnentInnen verschenkte, brachte mich eine Teilnehmerin auf eine Idee: Sie wollte mir unbedingt etwas zurück schenken, da bat ich sie um ein Testimonial - also um eine Art Zeugnis - für unserer gemeinsamen Arbeit auf Google. Das war für mich wertvoll und für sie war es eine Möglichkeit ihre Anerkennung so auszudrücken, dass wir beide uns beschenkt fühlten. Ich bat nach dieser Erfahrung viele TeilnehmerInnen um eine solche Würdigung. Und ich fühle mich noch immer sehr beschenkt und gewürdigt dadurch! Nocheinmal Danke, ihr Lieben!
Hier sind ein paar Gedanken dazu, wie und warum es in Ordnung ist, um Wertschätzung und Würdigung zu bitten:
Manchmal sind sich die Menschen um uns herum nicht bewusst, dass wir uns unterbewertet fühlen oder dass wir ein Bedürfnis nach mehr Anerkennung haben. Indem du deine Gefühle und Bedürfnisse ausdrückst, gibst du anderen die Möglichkeit, darauf zu reagieren. Dies kann Beziehungen stärken und Missverständnisse vermeiden.
Um Wertschätzung zu bitten, ist auch ein Akt der Selbstbefähigung. Es zeigt, dass du deine eigenen emotionalen Bedürfnisse ernst nimmst und bereit bist, für dein Wohlbefinden einzustehen. Dies kann dein Selbstwertgefühl (schon wieder!)stärken und dir helfen, dich in Beziehungen respektiert und gehört zu fühlen.
Das Bitten um Wertschätzung kann auch eine Form der Resilienz sein. Es erfordert Mut, sich verletzlich zu zeigen und offen über eigene Bedürfnisse zu sprechen. Diese Fähigkeit kann dir dabei helfen, widerstandsfähiger gegenüber Ablehnung oder Enttäuschung zu werden, da du lernst, proaktiv für deine emotionalen Bedürfnisse einzustehen.
Wie du ganz konkret um Wertschätzung bittest:
Denke daran, dass das Bedürfnis nach Wertschätzung universell ist. Das offene Einfordern von Anerkennung ist ein legitimer und gesunder Ausdruck deiner Bedürfnisse. Es kann dazu beitragen, Beziehungen zu vertiefen, Missverständnisse zu klären und ein Umfeld gegenseitiger Wertschätzung und Respekt zu fördern.
Und vor allem trägt es zu gesunden Beziehungen auf Augenhöhe bei!
Und gerne lade ich dich ein, auch andere zu würdigen.
Bitte erinnere dich: Echte Würdigung kommt von Herzen und spiegelt eine wahre Anerkennung der Person und ihrer Leistungen wider. Sie zeigt, dass wir uns die Zeit genommen haben, genau hinzusehen und den Wert der Leistungen eines anderen zu erkennen. Das macht Würdigung so kraftvoll und nährend in allen Bereichen unseres Lebens.
Bleib wundervoll und lass uns gemeinsam die Welt ein bisschen würdevoller und heller machen!
Herzgrüße & Elfenglitzer°° zu dir!
LilliCo
www.LilliCo.de
Dir gefällt der Text? Wunderbar, lass mir gern einen Daumen hoch da oder teile ihn. Danke.
Keine Inspirationsmail mehr verpassen?
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Hallo, ich grüße Dich von Herzen!
Vielleicht kennst Du die SMART-Formel, nach der Ziele spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein sollten?
Aber mal ehrlich, was nutzt Dir ein smartes Ziel, wenn Du oder Dein Unterbewusstsein Dir im Weg stehen?
Schau doch mal, ob Du Dir erlauben kannst, Deinen Weg zu Deinem Ziel wirklich neugierig zu entdecken.
UND: Es geht nicht um Perfektion - es geht ums Tun!
Mit dieser Haltung wird es viel leichter sein, Deine Ziele zu erreichen!
Viel Freude bei der Umsetzung!
Falls Du Dir an einer Stelle Deiner Entwicklung Unterstützung wünschst - komm doch zum Meditationsabend "Was die Seele nährt".
Falls das nicht so Dein Ding ist, freue ich mich auf eine Mail von Dir.